Die Historiographie über die Hohenzollern nach der Abdankung Wilhelms II. 1918 bis zur Auflösung Preußens 1947

Luh, Jürgen GND

Die Geschichtsschreibung über die Hohenzollern war im deutschen Kaiserreich eng mit der Frage verbunden, was ein Herrscher für das Erstarken Preußens in Deutschland, Europa und schließlich Preußen-Deutschland in der Welt getan habe. Dies führte – vereinfacht gesagt – zu einem »Personenkult« um die »großen Hohenzollern«, zu denen Kurfürst Friedrich Wilhelm, Friedrich Wilhelm I., Friedrich II. und, mit ein paar Abstrichen, Wilhelm I. gezählt wurden. Diese – oft kritiklose – Verehrung nahm nach dem Ende der Monarchie ab. Einige Historiker gaben sie ganz auf und wandten sich anderen Feldern der Geschichtswissenschaft zu; andere jedoch hielten die Hohenzollernfahne hoch. Und da die Borussen von der Kaiserzeit bis in die Zeit der Weimarer Republik Inhalt und Auswahl der Quellenwerke bestimmten und bis zum Ende der Monarchie das Bild von Preußen und den Hohenzollern, ist es notwendig, diese Publikationen vorsichtig, in diesem Wissen, zu verwenden.

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