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Hof ohne Herrschaft : Prinz Heinrich in Rheinsberg

Zielosko, Karoline

Zeit seines Lebens hat Prinz Heinrich von Preußen sich als eine Art "zweiter Mann im Staat" verstanden – zu Lebzeiten Friedrichs II. in Warteposition, mitunter auch abgeschoben, unter Friedrich Wilhelm II. und dessen Sohn Friedrich Wilhelm III. dagegen parallel zum Monarchen. Da es innerhalb des brandenburg-preußischen Herrschaftsgefüges keinen Raum gab für eine dynastische Kollektivregierung, war Heinrich die meiste Zeit zu politischer Funktionslosigkeit verdammt und sah sich auf seine märkische Residenz Rheinsberg zurückgeworfen. Von hier aus versuchte er, seine politischen Vorstellungen auf unterschiedlichste Art und Weise zu kommunizieren und durch Selbstinszenierung und repräsentativen Aufwand auf seine Person zu verweisen.

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Zielosko, Karoline: Hof ohne Herrschaft. Prinz Heinrich in Rheinsberg.

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