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Künstlerische Inszenierung von Größe : Friedrichs Selbstdarstellung im Neuen Palais

Windt, Franziska

Friedrich II. hat das Neue Palais in seiner Gesamtheit als eine Manifestation von Größe geplant. Schon durch seine bloße Ausdehnung sollte der nach dem Siebenjährigen Krieg errichtete Bau wie eine "fanfaronade", wie ein Triumphgestus, wirken, so bezeichnete Friedrich es selbst. Um der Frage nachzugehen, wie sich der Anspruch des Königs, zu den Großen der Geschichte zu zählen, in dem Gebäude niederschlug, wird im Folgenden speziell die Ausstattung bestimmter zentraler Räume mit Gemälden genauer betrachtet. Am Beispiel der Gemälde von Pompeo Batoni in der ersten Vorkammer der Königswohnung und von Andrea Celesti in der ersten Vorkammer der gespiegelt liegenden Gästewohnung sowie am Deckengemälde von Amédée van Loo im Marmorsaal, dem zentralen Festsaal des Schlosses, lässt sich ablesen, auf welch intelligente und geschickte Weise Friedrich sich selbst in Szene setzt.