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J. Luh, M. Kaiser: Einführung

Friedrich300 – Friedrich der Große und die Dynastie der Hohenzollern

Einführung

Jürgen Luh und Michael Kaiser


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"Dynastia", so kann man in Johann Heinrich Zedlers Grossem vollständigen Universal-Lexikon lesen, einem für das Verständnis des 18. Jahrhunderts heute noch immer wichtigen Nachschlagewerk, "heist bey denen Alten eine Regierung und Dynasta ein König. Bei denen Politicis heist es so viel als eine Oligarchie, welches ein verderbter Zustand der Aristocratie ist, da die vornehmsten, welche die höchste Gewalt haben, nicht nach der Richtschnur derer Gesetze, sondern ihren [!] Eigennutzen die Regierung einrichten." 1 Das ist nach dem ersten Eindruck nicht allzu viel Information. Dennoch lässt sich, bedenkt man diesen Eintrag genauer, aus diesen wenigen Worten ableiten, was nach Auffassung des Verfassers Dynastiepolitik im 18. Jahrhundert ausmachte. Der letzte Halbsatz, "die Regierung nach dem Eigennutzen einrichten", offenbart es. Diese Aussage meint, übertragen auf einen Handlungsgrundsatz, nichts anderes als die Politik nach dem Interesse der Dynastie, nach den Zielen des Hauses auszurichten. Solche Unternehmung sei der Kern dynastischen Denkens und dynastischer Handlungsweise.

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Im 21. Jahrhundert hat man von dieser Grundlage ausgehend dann deutlicher definiert: "Unter dem Begriff ' Dynastie ' oder ' dynastisches Handeln ' kann die Herrschaftssicherung durch Erblichkeit innerhalb einer Familie verstanden werden, allerdings unter der folgenden Erweiterung: Zusätzlich zur Sicherung der Erbfolge war es für einen Fürsten auch unerlässlich, das komplette Handeln an der Prämisse des Machtzuwachses und -erhalts [ihres Hauses] zu orientieren", 2 heißt es in einer 2009 erschienenen Dissertation über "Die dynastische Politik des Hauses Bayern". Machterhalt und besser noch Machtzuwachs des eigenen Hauses – "Eigennutzen" mit dem Wort des zedlerschen Lexikons – sind die wesentlichen Ziele des dynastischen Handelns, und ein unabdingbares Mittel dazu ist die Herrschaftssicherung durch die Vererbung der Herrschaft innerhalb der Familie. Dieser Begriff von dynastischem Handeln setzt nun nicht unbedingt voraus, dass der Herrscher einen Erben zum Erhalt der Familie und damit der Dynastie zeugt – er könnte auch seine Brüder auffordern, dieses zu tun.

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Ein so weiter Begriff schließt also das Verhalten Friedrichs mit ein, ist aber zu weit, wenn man die Stimmen des 18. Jahrhunderts hört. Familie und Land einen Thronfolger zu schenken, wurde von der Herrscherfamilie selbst und darüber hinaus von der gesamten Öffentlichkeit erwartet, ja es war sogar Pflicht. Vom französischen Hof beispielsweise berichtet der Herzog von Croÿ in seinem geheimen Tagebuch über die Niederkunft Marie Antoinettes:

"Gegen elf Uhr morgens kam die Königin nieder. Die Türflügel wurden weit geöffnet, und alle im Spielsalon fluteten wie eine Woge bis vors Bett. Das Neugeborene schrie nicht, und Angst griff um sich. Plötzlich brüllte es, und man begann, zumal die Königin diesen Brauch eingeführt hatte, zu klatschen, was für sie auf einen Jungen hindeutete. In ebendiesem Moment fing die Königin an, nach Luft zu schnappen, und ihr schwanden die Sinne. Das kräftige Kind wurde in den Nebenraum getragen, wohin der König folgte und beim Waschen und Säubern zusah. Es war ein Mädchen, und jeder wich beihnah erschrocken einen Schritt zurück. […] Bis auf das innere Bluten waren Geburt und Schwangerschaft ohne Zwischenfall verlaufen, doch die Königin weinte laut, nachdem man ihr gestanden hatte, dass es ein Mädchen war." 3

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Das Handeln Friedrichs des Großen als Dynast, sein Handeln als Oberhaupt des Hauses Hohenzollern weist – aus der Vogelperspektive betrachtet – eine sehr große Spannweite auf. Was ihm nicht gelingt, ist die Herrschaftssicherung durch einen direkten Erben, obwohl er zu Lebzeiten seines Vaters noch engeren Umgang mit seiner Frau pflegte. 4 Wir wissen davon aus dem Journal Secret Du Baron De Seckendorff . Darin heißt es: "Ich müßte der niedrigste Mensch der Welt sein, wenn ich sie [Elisabeth Christine] nicht aufrichtig schätzen würde [...] Auch kann sie sich nicht beklagen, daß ich nicht mit ihr zu Bett gehe, ich weiß also nicht, woran es liegt, daß wir keine Kinder haben." 5 Allerdings gab Friedrich zu, dass er mit seiner Frau nicht aus "Leidenschaft" oder "Neigung", wie er betonte, "zu Bett" gehe, sondern der Pflicht halber. "Ich war niemals in sie verliebt und werde es niemals sein", weiß das Journal zu berichten. 6 Als der Vater 1740 starb und Friedrich König wurde, unternahm er, der sich sonst angeblich aufgeopfert hat in Pflichterfüllung für den Staat und dessen Zukunft, keine Bemühungen mehr, selbst für Nachkommen zu sorgen und einen Thronerben zu "produzieren", wie er es einmal ausgedrückt haben soll ( Journal ). Friedrich bleibt kinderlos – und kommt damit der von einem dynastisch denkenden Herrscher erwarteten Pflicht nicht nach. Er schiebt diese Verantwortung auf seinen nächsten Bruder August Wilhelm ab.

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Nun würde man erwarten, dass der König alles unternommen hätte, um den Bruder als Thonerben hochzuhalten und zu legitimieren. Doch wenn er sich zwischen diesem dynastischen Interesse und seinem Ruhm entscheiden musste, wählte Friedrich den Ruhm. Dies geschah 1757 nach der Niederlage bei Kolin. Friedrich schob die Schuld an seiner Niederlage nämlich August Wilhelm zu. Der Prinz in Preußen, so der Titel des Thronfolgers, habe bei der Führung der Armee in Böhmen versagt. Nur deshalb, nicht wegen seiner Niederlage bei Kolin, sei die Kampagne gescheitert. 7

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Durch sein Verhalten und seine Worte entehrte Friedrich den Bruder und Thronerben: Als sich August Wilhelm und seine Generäle dem König nach der Rückführung der bei Kolin geschlagenen Armee nach Sachsen näherten, sprach Friedrich kein Wort, drehte das Gesicht weg und hob kaum den Hut. Er ließ Bruder und Stab durch einen Adjutanten ausrichten, dass sie wegen der schlechten Führung der Armee verdient hätten, den Kopf zu verlieren. Seinen Soldaten untersagte Friedrich den Umgang mit denen seines Bruders.

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Ein Schlag war diese – öffentlich demütigende – Handlungsweise Friedrichs nicht nur für August Wilhelm, sondern auch für den preußischen Staat. Denn sie beschädigte den Thronfolger nachhaltig und gefährdete damit das Ansehen, ja die Legitimation der Dynastie. "Ich weiß, daß man ihm allein die Schuld für die Mißerfolge in der Lausitz zuschreibt. Ich weiß, daß wird soweit gehen, daß man versuchen wird, seinen Ruf zu beflecken. Erfährt die Öffentlichkeit eines Tages, welche Weisungen er erhalten hat, so stehe ich dafür ein, daß er sie lediglich befolgt hat, und daß ihm nichts vorzuwerfen ist. Mir blutet das Herz, wenn ich daran denke, und ich fürchte, diese Sache wird die übelsten Folgen nach sich ziehen ...", schrieb nachdenklich Prinz Ferdinand, der jüngste der Brüder. 8

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Auch den zweiten Thronfolger, August Wilhelms Sohn Friedrich Wilhelm (II.), hat Friedrich durch seine ständigen, auch öffentlichen Herabsetzungen von Anfang an desavouiert; berühmt geworden ist die Schmähung: "ungehobelt, halsstarrig, launenhaft, ein Wüstling, verdorben in seinen Sitten, töricht und widerwärtig, das ist er nach der Natur gemalt". 9

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Auf der anderen Seite steht Friedrichs Verhalten im Umgang mit seinem Vater. Dem hat er ja Anfang der 1730er Jahre einen baldigen Tod gewünscht. "Zu den privaten Lageberichten, die Fritz vom Rheinfeldzug 1734 an seine Schwester schreibt, ist nur zu sagen, daß es ihm desto besser geht, je kränker der König wird", stellte Heinz-Dieter Kittsteiner in seinem berühmten Das Komma von Sans, Souci fest. 10 "Die Nachrichten vom König sind sehr schlecht. Man prophezeit ihm kein langes Leben. Doch ich habe beschlossen, mich über alles was geschehen mag zu trösten; denn schließlich bin ich fest überzeugt, daß ich bei seinen Lebzeiten keine guten Tage haben werde, und ich glaube, ich finde hundert Gründe gegen einen, daß auch Du ihn rasch vergessen wirst; denn was Dich an ihm rühret, meine Liebe, ist, daß Du ihn lange nicht gesehen hast. Sähest Du ihn wieder, ich glaube, Du ließest ihn in Frieden ruhen, ohne Dich zu grämen", so schrieb Friedrich an Wilhelmine aus Heidelberg, am 9. September 1734. 11

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Nach dem Tod des Vaters aber hat Friedrich für das Publikum gesagt: "Er starb […] mit dem Heroismus eines großen Mannes und hinterließ uns allen den aufrichtigen Schmerz über seinen Verlust." 12 Die Staatsräson gebot dies und ebenso das Ansehen der Dynastie in der Öffentlichkeit. Friedrich sprach hier und immer, wenn er das Thema "Vater" nun berührte, nicht als er selbst, sondern als Angehöriger seines Hauses, dessen Ehre keine Einbuße erleiden sollte. Das durfte nicht sein, denn das hätte auch ihn beschädigt. Folglich verkündetet er nach der Thronbesteigung: "Von denen ihm ehemals zugestoßenen Verfolgungen" wolle er nichts mehr hören. Und ausdrücklich: "Ich will das Andenken meines Vaters in Ehren gehalten haben." 13

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Er hat dies selbst umgesetzt, als er die "Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg" verfasst hat. In dieser Darstellung urteilt er positiv über seinen Vater; und auch wenn er mit seinem Großvater, dem ersten König, etwas härter ins Gericht geht, so stellt dieses Werk doch eine klassische Dynastiegeschichte dar, wie sie in Alteuropa das typische Muster für die Geschichtsauffassung war – hier aber besonders wirksam: geschrieben eben von dem regierenden Monarchen selbst, der sich gleichzeitig innerhalb der Geschichte seiner eigenen Dynastie und ihrer Erfolgsgeschichte zu verorten begann.

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Friedrichs Rolle als Dynast kam aber nicht nur in seinem Verhältnis zu seinem Vater und dem Verhältnis zu den möglichen Nachfolgern zum Ausdruck. Genauso wichtig waren die anderen Verwandten, neben den Brüdern besonders die Schwestern, ferner die Mitglieder der anderen Linien des weiter verzweigten Hauses Hohenzollern. Friedrich war als König nicht nur das Oberhaupt der Familie, sondern auch des Gesamthauses. Hier sorgte er – nach wenigen vergeblichen Versuchen selbst freiwillig kinderlos – folgerichtig für die Verheiratung seiner Brüder, denn diese war, nach Hausgesetz, conditio sine qua non für den Fortbestand der Dynastie. Und er nutzte die Eheschließung von Familienmitgliedern als Instrument der Politik – bei der Verheiratung seiner Schwester Ulrike nach Schweden, bei der Vermählung seiner Nichten und Neffen innerhalb und außerhalb des Heiligen Römischen Reichs. Doch diese Verwandtschaftssachen waren mitnichten private, familiäre Angelegenheiten. Vielmehr war alles, was Friedrich in Bezug auf die Verwandtschaft unternahm, Bestandteil einer dynastischen Politik, die – gemessen am Rang des Hauses Hohenzollern – einen europäischen Stellenwert besaß.

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Das war auch Friedrich bewusst. Dennoch lohnt es, sich zu fragen: Welchen Stellenwert besaß der dynastische Gedanke für einen Herrscher, der wie Friedrich so vordergründig unbekümmert mit diesem Legitimationsmuster umging? Interessierte Friedrich am Ende von allen Hohenzollern vielleicht doch nur der große Hohenzoller Friedrich?

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Diesen Fragen nähert sich der einleitende Beitrag von Andreas Pečar über "Dynastie. Norm und Wirklichkeit im Hochadel des Alten Reichs", wenn er die Dynastie als kulturelle Konstruktionsleistung der alteuropäischen Adelskultur begreift. Schnell ist man aber bei der Frage, wie verbindlich eigentlich die Dynastie als Orientierungsmarke für das Handeln der einzelnen Herrscher wirklich war. Gerade anhand der Erbfolgeregelungen der Hohenzollern zeigte sich bis an die Schwelle des 18. Jahrhunderts, dass die Dynastie keineswegs und schon gar nicht zwangsläufig steter Fluchtpunkt für die regierenden Fürsten sein musste. Vor allem waren auch andere Angehörige des Hauses keineswegs bereit, sich einer dynastischen Raison – wie immer sie definiert sein mochte – widerspruchslos zu unterwerfen. Dynastie ist demzufolge gerade auch für die historischen Akteure kaum als eine feste Größe anzunehmen.

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Wie sehr sich ein Monarch aus dem dynastischen Arsenal bedienen konnte, zeigte nicht zuletzt Friedrich der Große selbst. Unübersehbar ist hierbei – wie Franziska Windt zeigen kann –, dass Friedrich die Ahnen nicht vorbehaltlos akzeptierte und sich unterschiedslos auf sie berief, sondern nur die auswählte, die in seinen Augen passend waren. Welche Hohenzollern in seinen Augen als passende Ahnen erschienen, war eine von ihm selbst festgelegt Auswahl. Dass sich der König außerdem noch wesentliche Vorbilder – zumal für seine literarischen und philosophischen Neigungen – außerhalb der Dynastie suchte, unterstrich einmal mehr, dass ein Herrscher sich auf die Dynastie berufen konnte, aber nicht musste.

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Ja, Friedrich ging noch einen Schritt weiter, indem er die Dynastie ganz für seine eigene Selbstdarstellung und -stilisierung vereinnahmte und funktionalisierte, wie Andreas Pečar in seinem zweiten Beitrag anhand der "Denkwürdigkeiten" veranschaulicht. Deutlicher konnte ein König kaum zeigen, dass das dynastische Prinzip nicht ererbte und verpflichtende Tradition sein musste, sondern ein weitgefächertes Angebot, aus dem sich der Herrscher offenbar nach Belieben und zu eigenen Zwecken bedienen konnte. Damit bewegte sich Friedrich allerdings zugleich auch im Rahmen des üblichen dynastischen Handelns; dass er eine familienbezogene Memoria nicht nur gepflegt, sondern auch sehr bewusst gestaltet und modelliert hat, kann letztlich nicht verwundern. Vielmehr dürfte sich dies bei praktisch allen Herrscherhäusern mehr oder weniger deutlich nachweisen lassen. Die dynastischen Ahnen boten viel zu wichtige Argumente auf dem weiten Feld der herrscherlichen Selbstinszenierung, als dass man diese Chance ungenutzt gelassen hätte. 14

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Der Umgang mit den Ahnen war für den Herrscher also einfach, gerade im Gegensatz zum Umgang mit den zeitgenössischen Verwandten. Denn anders als die Ahnen, die sich nicht mehr wehren konnten, nutzte die Generation der Mitlebenden ihre Chancen, um gegen eine vom regierenden Herrscher und dem Haupt der Familie dominierte Politik zu opponieren und in mehr oder weniger offenem Gegensatz dazu eigene Interessen zu verfolgen. Friedrich selbst lernte diesen Grundkonflikt bekanntlich zunächst aus der Perspektive der Opposition kennen. Der Vater-Sohn-Konflikt, den er mit seinem Vater, dem König Friedrich Wilhelm, ausfocht, gilt als eine der entscheidenden Lebenserfahrungen, die den jungen Friedrich geprägt haben.

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Doch wenn dieser Konflikt in der Forschung gern psychologisierend auf Friedrich hin gedeutet wird, lenkt Ben Marschke den Blick darauf, dass hier ein echter Kampf um die Herrschaft stattfand. Es war nicht einfach nur ein typischer Adoleszenzstreit, sondern er hatte auch einen realen internen machtpolitischen Kern: Wer hat in der Dynastie das Sagen? Friedrichs Vater Friedrich Wilhelm konnte dabei aus dem Konflikt seine Lehren ziehen, den er Jahre zuvor, damals selbst noch als Kronprinz, mit seinem Vater König Friedrich I. auszufechten hatte. In beiden Fällen konnte sich Friedrich Wilhelm durchsetzen, sowohl als Kronprinz wie auch als König. Gerade durch die Zusammenschau auf beide Vater-Sohn-Konflikte wird das große Konfliktpotential erkennbar, das innerhalb der Dynastie und durch das dynastische Prinzip aufgebaut wurde.

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Friedrich hatte in diesen harten Kronprinzenjahren seine Lektion gelernt. Als regierender Monarch und Chef des Hauses war es nun an ihm, die Verwandten auf eine Linie zu bringen und für die eigenen politischen Zwecke einzuspannen – wenn sie es denn mit sich machen ließen. Der klassische Ansatz bestand in den Verheiratungsplänen, die einem jeweiligen politischen Kalkül unterworfen waren. Noch zu Zeiten von Friedrich Wilhelm wurde Wilhelmine, die älteste Schwester Friedrichs, nicht nach England verheiratet, wie es die Mutter Sophie Dorothea favorisierte, sondern nach Bayreuth: eine Verbindung, die eine politische Orientierung Richtung Wien signalisierte, wie es dem König genehm war. Friedrich erlebte das Arrangement dieser Hochzeit noch als Kronprinz, füllte aber dann – wie Kathrin Kohl zeigt – als Regent nicht anders als sein Vater die Rolle des dynastischen Oberhauptes aus, das auch noch auf die verheiratete Schwester Einfluss zu nehmen bestrebt war. Unter Friedrichs Erwartungsdruck und Wilhelmines Eigenständigkeit litt jedenfalls das lange Zeit ungetrübte Verhältnis zwischen den beiden Geschwistern. So schwierig die Etikettierung Wilhelmines als Lieblingsschwester für manche spätere Phasen auch ist, zeigt doch der seiner früh verstorbenen Schwester gewidmete Tempel der Freundschaft, wie Friedrich die Zuneigung zu Wilhelmine in einer der antiken Formelsprache entlehnten Weise über das dynastische Kalkül hinaus abzubilden bemüht war.

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Im dynastischen Sinne besser funktionierte die Verheiratung der Schwester Friederike Luise an den Markgrafen von Ansbach (Arno Störkel). Zu ihr war Friedrichs Verhältnis von vornherein kühler als zu Wilhelmine, und ihren Mann Carl Wilhelm Friedrich verachtete er. Umso größer wirkte dann der Umschlag, als nach dem frühen Tod des Markgrafen sein Sohn an die Regierung kam. Anders als sein Vater bewunderte dieser Friedrich, der die ihm entgegengebrachte Verehrung auch politisch zu nutzen verstand. Der Einfluss der Mutter auf ihren Sohn brachte somit eine politische Dividende für Preußen, die in der Form nicht wirklich vorhersehbar gewesen ist – und diese Zufälligkeit ist nicht untypisch für die Dynastie als politische Kategorie.

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Das Bild der erfolgreich verheirateten Schwestern komplettiert Louise Ulrike, die den schwedischen Kronprinzen ehelichte. Dieses Arrangement fiel bereits in die Regierungszeit Friedrichs, der die dynastisch orientierte Heiratspolitik seines Vaters bruchlos fortführte. Diese Schwester Friedrichs war mit der Herausforderung konfrontiert, sich erst einmal einen politischen Selbstand in ihrer neuen Heimat zu erwerben (darüber Jean-François Berdah). Diese Versuche waren von wechselnden Erfolgen begleitet; ob der preußische König von dieser Verheiratung einen konkreten Vorteil hatte, lässt sich also nur ausgesprochen schwierig ermessen.

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In allen drei Fällen, so unterschiedlich sie jeweils auch sein mochten, füllte Friedrich die klassische Rolle des Dynasten aus, der über die Frauen der Familie wie über Schachfiguren zu bestimmen gewillt war, die in seinen politischen Plänen zugewiesene Rollen auszufüllen hatten. Natürlich war diese Gleichung zu simpel und ging auch in dieser Form nie auf. Bei Louise Ulrike ist dieser Spannungsbogen vielleicht am deutlichsten spürbar: Die preußische Prinzessin wollte sich einerseits in Schweden etablieren, andererseits aber auch die Rückbindung an ihre preußische Heimat wahren und die Verbundenheit zur Dynastie, der sie entstammte, nicht aufgeben – eine Gratwanderung, die kaum erfolgreich zu meistern war. Auch wenn sich Friedrich dessen bewusst gewesen ist, hat es ihn doch nicht bewegen können, aus diesem typischen Rollenschema auszubrechen.

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Immerhin gab es auch für Friedrich Verwandte, zu denen er eine Beziehung aufbaute, die von politischen Winkelzügen unbeeinflusst blieb. Dies war insgesamt selten, am ehesten lässt es sich noch für Juliane Marie von Dänemark festhalten, die aus dem Hause Braunschweig-Wolfenbüttel stammte (Frank Althoff). Als Königinwitwe hatte sie durchaus noch politischen Einfluss, doch zumal im fortgeschrittenen Alter stand sie zweifellos nicht mehr so sehr im Mittelpunkt machtpolitischer Aktionen. Hier entfaltete sich, getragen von gegenseitiger hoher Wertschätzung, Raum für einen, wie es schien, sehr persönlichen Austausch, für den man fast den Begriff Freundschaft anwenden möchte. Mag der Historiker immer wieder versucht sein, solche Kontakte zu politisieren, wird er womöglich doch einmal – und gerade hier! – einzukalkulieren haben, dass auch ein Monarch wie Friedrich das Bedürfnis nach einer vertrauten Korrespondenz hatte, die Politisches und Privates thematisierte, aber offenbar ohne eine erkennbare politische Zielführung.

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Der Gedanke an einen vertrauen Umgang mit einer Verwandten ist für Friedrich vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlich – aber auf den zweiten Blick umso plausibler, da man ihm dieses Bedürfnis kaum wird absprechen wollen. Freilich dominierten für den König die Verwandtenverhältnisse, die durchweg von Spannungen und Zerwürfnissen geprägt waren. Von der zerrütteten Beziehung zu seinem Vater war bereits die Rede, doch bekanntermaßen war Friedrichs Verhältnis zu seinen Brüdern ähnlich instabil, ja teilweise sogar desaströs; auch davon war bereits die Rede. Die Frage stellt sich dabei, ob es sich hierbei um den Ausdruck einer persönlichen Disposition des Monarchen handelte – war Friedrich charakterlich nicht fähig, ein normales, spannungsfreies Verhältnis zu seinen Verwandten und insbesondere zu seinen Brüdern zu entwickeln? – oder ob hier nicht auch ein dynastisches Strukturprinzip erkennbar wird.

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Denn es war eine klare Hierarchie für die Herrschaft über die Familie vorgesehen. Die preußischen Schlösser, allen voran Sanssouci und das Neue Palais, waren immer auch eine Bühne für die Zurschaustellung der Dynastie selbst, wobei Friedrich natürlich im Zentrum stand und die anderen Hohenzollern die personellen Ressourcen vorstellten, auf die die Hohenzollerndynastie noch in verschiedensten Hinsichten zurückgreifen konnte (Karoline Zielosko). Dies konvergierte jedoch immer mit einem Sich-Fügen dieser Verwandten unter die Prärogative des preußischen Königs und dynastischen Oberhaupts. Wie sehr sich daher die Wertschätzung verflüchtigen konnte, zeigt das Beispiel der Markgrafen von Schwedt (Heinrich Jobst Graf von Wintzingerode). Waren sie anfangs bei Friedrich sehr wohl gelitten, verursachten Eskapaden der Markgrafen in späteren Jahren einen entsprechenden Ansehensverlust. Und dies wird man eben nicht nur als Ausdruck einer persönlichen Disposition Friedrich ansehen können. Vielmehr war es an ihm als Dynast, für Ordnung innerhalb des Familienverbands zu sorgen, und das bezog sich auf die Prinzen von Geblüt wie auch auf entferntere Zweige der Familie.

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Gleichwohl bleibt die grundsätzliche Frage, inwieweit Friedrich das eigene Wirken in den Dienst der Dynastie stellte oder eben doch mit eine gewissen Egomanie agierte. Andreas Pečar beurteilt dies mit Blick auf seine Geschichtsschreibung eindeutig zuungunsten des dynastischen Gedankens, indem sich Friedrich viel weniger als Teil der historiographisch zu feiernden Dynastie stilisierte, sondern vielmehr dynastischer Bezüge bediente, um die eigene Größe herauszustellen. Dieses Urteil geht sicher mit vielen Befunden konform, auch denen zur Funktionalisierung künstlerischer Aktivitäten (vgl. den Beitrag F. Windt), entbindet die Forschung aber nicht davon, der Frage nachzugehen, wie stark die dynastische Ratio bei Friedrich jeweils gewesen ist.

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Der Komplex "Dynastie und Familie" berührt viele ungelöste Aufgaben. Das Colloquium hat einige neue Fragen aufgeworfen, vor allem sind bereits im Vorhinein viele Lücken in der Forschung deutlich geworden. Denn die Forschungssituation ist denkbar schlecht, was die Kenntnisse zu vielen Verwandten Friedrichs angeht. Von einer modernen Ansprüchen genügenden Biographie zu seinem Vater Friedrich Wilhelm I. soll gar nicht weiter die Rede sein, 15 deutlich schmerzhafter ist die mangelhafte wissenschaftliche Erschließung der Biographien von Friedrichs Geschwistern. Allein für Prinz Heinrich ist in Folge der wissenschaftlichen Aktivitäten in "seinem" Jubiläumsjahr mittlerweile eine wissenschaftlich fundierte Basis vorhanden, 16 für seine anderen Brüder gilt dies in keiner Weise.

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Zu den Schwestern kann die vorliegende Ausgabe zwar Beiträge beisteuern. Doch steht außer Frage, dass damit eine wissenschaftliche Auseinandersetzung eher erst eingeleitet werden kann, als dass diese Biographien als ausgeforscht gelten können. Auch neuere Literatur zu einigen Persönlichkeiten kann, wiewohl sie nützlich ist, dem grundsätzlichen Manko nicht abhelfen: Dies gilt für den engeren Verwandtenkreise genauso 17 wie für entferntere oder angeheiratete Verwandte. 18 In vielen Fällen bleibt nach wie vor Grundlagenforschung zu leisten; wie lohnend eine materialsatte Forschung sein kann, verdeutlicht hier exemplarisch die Studie von Arno Störkel. Im Fall Wilhelmines von Bayreuth gibt es zwar mehr Literatur, doch wird hier die Problematik eines Forschungsansatzes deutlich, der die Geschwister vielfach im Rahmen eines festgefügten Friedrich-Bildes darzustellen bestrebt ist. So hat die Kategorisierung Wilhelmines als "Lieblingsschwester" den Erkenntnisfortschritt mehr behindert als das Verständnis für diese Fürstin gefördert – von der fatalen Wirkung der meist unvollständig und in der Auswahl willkürlich scheinenden Ausgaben ihrer Memoiren gar nicht zu reden.

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Damit ist die Frage der Rezeptionsgeschichte generell berührt, eine Thematik, die nicht nur Friedrich an sich betrifft, 19 sondern eben auch die Frage, wie die Dynastie der Hohenzollern im Kontext des Geschichtsbildes zu Friedrich wahrgenommen wurde. Welche Antworten in diesem Umfeld zu erwarten sind, hat Frank Kallensee im Hinblick auf die Darstellung untersucht, die Friedrich und die Hohenzollerndynastie in der DDR-Presse erfahren haben. Wie so oft unterlag dies den jeweiligen Vereinnahmungen und Instrumentalisierungen, und die Presse bildete im getreuen Reflex auf staatlich-parteiliche die geforderten Bilder ab und vulgarisierte sie. Damit passierte etwas, was für Friedrich ohnehin vielfach anzunehmen ist – und was auch den näheren und ferneren Verwandten gleichermaßen widerfuhr: Indem die Familienmitglieder meist nur in ihrer Beziehung zum großen König untersucht wurden, ereilte sie in der historiographischen Wahrnehmung oft dasselbe Schicksel einer analogen Bewertung. Ob dies jeweils haltbar ist, darf mit Fug und Recht bestritten werden. Der Weg, dies nachhaltig zu überprüfen und eventuell zu korrigieren, kann nur darin liegen, den Vertretern der Dynastie eine genuine historiographische Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und sie auf diese Weise aus dem Schlagschatten des Königs zu befreien, der in seinem tatsächlichen Leben, aber dann auch im Geschichtsbild so vieles dominiert und überstrahlt hat.

Autoren:

Dr. Jürgen Luh
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postfach 60 14 62
14414 Potsdam
j.luh@spsg.de

Dr. Michael Kaiser
perspectivia.net
Stiftung DGIA
Rheinallee 6
53173 Bonn
kaiser@maxweberstiftung.de





1 Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexikon, Bd. 7, Halle / Leipzig 1734, Neudruck Graz 1961, 1685f.

2 Katrin Nina Marth: "Dem löblichen Hawss Beirn zu pesserung, aufnemung vnd erweiterung …" Die dynastische Politik des Hauses Bayern an der Wende vom Spätmittelalter zur Neuzeit, Diss., Regensburg 2009, 35 < http://d-nb.info/1009588079/34 > (26.09.2011); siehe auch Ute Küppers-Braun: Dynastisches Handeln von Frauen in der Frühen Neuzeit, in: Heide Wunder (Hg.), Dynastie und Herrschaftssicherung in der Frühen Neuzeit. Geschlechter und Geschlecht (= Zeitschrift für Historische Forschung, Beiheft 28), Berlin 2002, 221-238, 221-222.

3 Nie war es herrlicher zu leben . Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ 1718 – 1784, übersetzt und hg. von Hans Pleschinski, München 2011, 364, 365.

4 Dazu jetzt Thomas Biskup: Der kinderlose "roi philosophe". Herrschertugend und Sexualmoral, in: Bernd Sösemann / Gregor Vogt-Spira (Hg.): Friedrich der Große in Europa. Geschichte einer wechselvollen Beziehung, 2 Bde., Stuttgart 2012, Bd. 1, 21-35, 24f.

5 Pierre Gaxotte: Friedrich der Große, Frankfurt a. M. 1986, 156.

6 Journal Secret du Baron de Seckendorff, Conseiller Aulique, Cavalier d'Ambassade auprès du Marêchal Compte de Seckendorff à Berlin. Depuis 1734 jusq'a la Fin de l'Année 1748, Tübingen 1811. Übersetzung nach Werner Hegemann: Das Jugendbuch vom grossen König oder Kronprinz Friedrichs Kampf um die Freiheit , Hellerau [1930], 402; Siehe auch Heinz Dieter Kittsteiner: Das Komma von Sans, Souci. Ein Forschungsbericht mit Fußnoten, Heidelberg 2001, 38f.

7 Siehe Jürgen Luh: Der Große. Friedrich II. von Preußen, München 2011, 64-70.

8 Prinz Ferdinand an die Prinzessin Heinrich, Lager bei Pirna, 31. Juli 1757, in: Friedrich der Große im Spiegel seiner Zeit, 3. Bde., hg. v. Gustav Berthold Volz, Berlin o. J., Bd. 2, 30.

9 Wilhelm Bringmann: Preußen unter Friedrich Wilhelm II., Frankfurt a. M. [u.a.] 2000,100. Original in: Politische Correspondenz Friedrichs des Großen, Bd. 30, redigiert von Gustav Berthold Volz, Berlin 1905, 265.

10 Kittsteiner: Das Komma von Sans, Souci (wie Anm. 6), 15.

11 Friedrich der Große und Wilhelmine von Baireuth, hg. u. eingeleitet v. Gustav Berthold Volz, Deutsch v. Friedrich von Oppeln-Bronikowski, Bd. 1: Jugendbriefe 1728-1740, Leipzig 1924, Bd. 2: Briefe der Königszeit, Leipzig 1926, Bd. 1, 238.

12 Friedrich an Voltaire, 27. Juni 1740, in: Briefe Friedrichs des Großen. In deutscher Übersetzung, hg. v. Max Hein, Deutsch v. Friedrich von Oppeln-Bronikowski und Eberhard König, 2 Bde., Berlin 1914, Bd. 1, 177f.

13 Friedrich der Große im Spiegel seiner Zeit (wie Anm. 8), Bd. 1, 114.

14 Vgl. zu dem Themenkomplex Wolfgang Neugebauer: Staatshistoriographen und Staatshistoriographie in Brandenburg und Preußen seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, in: Historiographie an europäischen Höfen (16.-18. Jahrhundert). Studien zum Hof als Produktionsort von Geschichtsschreibung und historischer Repräsentation, hg. von Markus Völkel und Arno Strohmeyer (= Zeitschrift für Historische Forschung, Beiheft 43), Berlin 2009, 139-154.

15 Wiewohl zurzeit Benjamin Marschke an einer Studie zu Friedrich Wilhelm I. arbeitet.

16 Prinz Heinrich von Preußen. Ein Europäer in Rheinsberg. Katalog zur Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Schloß Rheinsberg vom 4. August bis 27. Oktober 2002, hg. von der Generaldirektion der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, München / Berlin 2002, sowie die Beiträge in: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Jahrbuch 4 (2001/2002) [erschienen 2003], jetzt auch online verfügbar unter: http://www.perspectivia.net/content/publikationen/spsg-jb/4-2001-2002 (30.11.2012).

17 Vgl. etwa für die Schwestern Friedrichs Karin Feuerstein-Praßer: Friedrich der Große und seine Schwestern, Regensburg 2006, oder zur jüngsten Schwester Anna Amalie Tobias Debuch: Anna Amalia von Preußen (1723–1787). Prinzessin und Musikerin, Berlin 2001.

18 Zu Ferdinand von Braunschweig, dem Schwager Friedrichs, ist als jüngste Publikation zu nennen: Walther Mediger / Thomas Klingebiel: Herzog Ferdinand von Braunschweig-Lüneburg und die alliierte Armee im Siebenjährigen Krieg (1757-1762) (= Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens; Bd. 129), Hannover 2011. So verdienstvoll dies Werk ist, macht es die Lücke einer fehlenden Biographie umso schmerzlicher deutlich.

19 Siehe dazu das wichtige Werk von Peter-Michael Hahn: Friedrich der Große und die deutsche Nation. Geschichte als politisches Argument. Paderborn 2007, sowie jetzt auch: Friedrich der Große. verehrt. verklärt. verdammt. Katalog der Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, Stuttgart 2012.

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PSJ Metadata
Michael Kaiser, Jürgen Luh
Einführung
CC-BY-NC-ND 3.0
Frühe Neuzeit (1500-1789)
Preußen bis 1947
Politikgeschichte
18. Jh.
4047194-9 118535749 4130870-0
Historiographiegeschichte, Friedrich Wilhelm I., Thronfolger, Prinz Heinrich, Wilhelmine von Bayreuth
Preußen (4047194-9), Friedrich II., Preußen, König (118535749), Dynastie (4130870-0)
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J. Luh, M. Kaiser: Einführung
In: Friedrich der Große und die Dynastie der Hohenzollern. Beiträge des fünften Colloquiums in der Reihe „Friedrich300“ vom 30. September / 1. Oktober 2011, hg. von Michael Kaiser und Jürgen Luh (Friedrich300 - Colloquien, 5)
URL: http://www.perspectivia.net/publikationen/friedrich300-colloquien/friedrich-dynastie/luh-kaiser_einfuehrung
Veröffentlicht am: 21.12.2012 16:22
Zugriff vom: 19.09.2017 15:24
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