Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

G. Knoll: Die Werke Friedrichs des Großen

Friedrich300 – Eine perspektivische Bestandsaufnahme

Die Werke Friedrichs des Großen.

Anmerkungen zu „Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe.“ 1

Gerhard Knoll

<1>

Zu den Projekten, die vom Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Neuzeit des Historischen Instituts der Universität Potsdam verfolgt werden, zählt unter anderem, wie auf der Homepage zu lesen ist, „Die Kulturregion Brandenburg im Europa der Aufklärung: Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe“ 2 . Unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Lottes und Prof. Dr. Brunhilde Wehinger soll bis 2012, finanziert durch das Land Brandenburg und die Stiftung Preußische Seehandlung, eine neue Edition der friderizianischen Schriften herausgebracht werden. Leitmotivisch wird für das Projekt festgehalten: „Entgegen nationalisierender oder instrumentalisierender Tendenzen in der brandenburgisch-preußischen Geschichtsschreibung wird Brandenburg im Kontext der deutsch-französischen Ausgabe der Schriften Friedrichs des Großen als eine europäische Kulturregion rekonstruiert.“ Als erster Band dieses ehrgeizigen Vorhabens ist nun Band VI der Gesamtausgabe vorgelegt worden: „Philosophische Schriften“. Er soll hier betrachtet werden.

<2>

Vorab jedoch einige Bemerkungen über die Zugänglichkeit von Friedrichs Werken: Die 1912 von Gustav Berthold Volz herausgegebene, von Friedrich von Oppeln-Bronikowski und anderen ins Deutsche übersetzte, zehnbändige in Fraktur gedruckte Ausgabe der „Werke Friedrichs des Großen“ erschien im Reimar Hobbing Verlag, Berlin, und ist je nach Ausstattung im Antiquariatsbuchhandel für circa 150 bis 3500 Euro noch erhältlich. Die zehn blauen Papp- bzw. Leinenbände oder die braunen Halblederbände stehen heute trotz ihrer eleganten Gestaltung von Emil Rudolf Weiß wie Blei im Kiel in den Antiquariaten, nachdem sie seiner Zeit von über 20.000 Subskribenten bestellt worden waren. Viele Exemplare haben die gut einhundert Jahre offenbar ungelesen in den Bücherschränken überdauert.

<3>

Die hohe Auflage der „Werke“ erklärt sich durch einen vierseitigen Werbeprospekt der „Geschäftsstelle zur Herausgabe der Werke Friedrichs des Großen“ in Folio von ca. 1911. Darin hieß es: „Es ist eine Ehrenpflicht der Nation, eine würdige Ausgabe des wundervollen literarischen Erbes König Friedrichs des Großen in deutscher Sprache herauszubringen.“ Dabei lag ein 32seitiger, zweifarbig auf Bütten gedruckter „Aufruf, den 9 deutsche Bundesfürsten, die drei freien und Hansestädte und 600 der besten deutschen Männer freudig unterschrieben haben.“ – „Helfen Sie dieses große Werk vollenden. Lassen Sie Ihren Namen in die Herausgeberliste eintragen, die als Sonderband [kostenlos] in gleicher Ausstattung wie die Werke erscheint. Die Liste soll ein bleibendes Denkmal sein für alle, die im Erinnerungsjahr 1912 mitgeholfen haben, endlich die seit hundert Jahren ersehnte, des großen Königs würdige deutsche Ausgabe seiner Werke zu schaffen.“ Vor einem ausführlichen Hinweis auf „Die Illustrationen Adolph von Menzels“ erfährt der Subskribent: „Es wird [von April 1912 an] in jedem Vierteljahr ein Band herauskommen, der in starkem, festen Einbande 10.- M kostet. Die ganze Ausstattung ist so schön, so würdig und gediegen, wie es das geistige Lebenswerk des Großen Königs verlangen kann.“

<4>

Die 197seitige, zweispaltig gedruckte „Namenliste. Aufführung der Zeichner, die durch ihre Vorbestellung das Zustandekommen des Werkes ermöglichten“, brachten Reimar Hobbing bzw. die „Geschäftsstelle zur Herausgabe der Werke Friedrichs des Großen“ mit dem Datum „Berlin, Neujahr 1918“ heraus. Sie ist im Karlsruher virtuellen Katalog nicht nachgewiesen, also recht selten, denn der Zeitpunkt ihres Erscheinens fiel in den sogenannten Kohlrübenwinter, eine Zeit, in der es an fast allem mangelte. Verständlicherweise war während des Ersten Weltkriegs wohl kaum jemand an der in braunem Halbleinen, der Halblederausgabe angeglichenen, bzw. in blauem Ganzleinen gebundenen Liste interessiert. Ob der Verlag sie noch kostenlos lieferte, ist nicht bekannt.

<5>

Vor einigen Jahren warb der Archiv Verlag, Braunschweig, für einen Nachdruck dieser deutschen Ausgabe der Friedrich-Werke, der ursprünglich 1.450 und später in Subskription pro Band 35 Euro kosten sollte. Heute wird der Nachdruck von mehreren Remittendenantiquaren vollständig für 199.- Euro angeboten.

<6>

Auch um die Zugänglichkeit der französischen Originaltexte „Oeuvres de Frédéric le Grand“, herausgegeben von Johann David Erdmann Preuß 3 , die als Grundlage der Texte für die hier besprochene Ausgabe dient, ist es seit kurzem vorzüglich bestellt.

<7>

Unter http://ub-dok.uni-trier.de/friedrich/ ist die Preuß-Ausgabe im Internet komplett durchsuchbar. Das mit DFG-Mitteln geförderte Digitalisierungsprojekt der Universitätsbibliothek Trier unter der Verantwortung von Dr. Hans-Ulrich Seifert wird den französischen Texten zudem die jeweiligen Übersetzungen aus den Ausgaben von 1789 -1795 als Bilddatei und aus der Ausgabe von 1912 von Volz und Oppeln-Bronikowski u. a. als Bild- und Textdatei beigeben und mit weiterführenden bibliographischen Informationen ergänzen. So ist nun auch die bei Preuß in den Bänden XVI-XXVII enthaltene „Correspondance“ jedermann frei zugänglich. Eines der größten Desiderate der Friedrichforschung ist damit erfüllt.

<8>

Wie ist nun die neue Potsdamer Ausgabe zu verorten? „Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe“ kommt in handlichem Format mit Lesebändchen daher. Unwillkürlich denkt man daher bei dem für seine sorgfältigen philologisch-kritischen Editionen bekannten Akademie Verlag an die bedeutenden Unternehmen anderer Verlage, an die „Brandenburger Ausgabe“ der Werke Heinrich von Kleists beispielsweise, oder an die im Aufbau-Verlag begonnene „Große Brandenburger Ausgabe“ der Werke Theodor Fontanes. In den einzelnen Bänden folgen deren Texte „in buchstaben- und zeichengetreuer Wiedergabe dem jeweiligen Erstdruck bzw. der Erstausgabe. Textkritische Eingriffe werden nachgewiesen. Jeder Band enthält einen Anhang mit umfangreichen Informationen zu Stoff und Entstehungsgeschichte, Überlieferung in handschriftlichen Textzeugen und Drucken, zeitgenössischer Rezeption, einem auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes und unter Verwendung zeitgenössischer Quellen erarbeiteten Stellenkommentar sowie einem interpretatorischen Nachwort und Literaturhinweisen“. 4

<9>

Einen solch umfassenden Ansatz verfolgen Anne Baillot, Günther Lottes und Brunhilde Wehinger mit der „Potsdamer Ausgabe“ nicht. Im „Vorwort der Herausgeber“ (7–8) erklären sie lapidar, es handele sich „nicht um eine historisch-kritische Ausgabe im klassischen Sinn, sondern um eine Studien- und Leseausgabe, die die Schriften Friedrichs des Großen zugänglicher machen und in ihrem historischen Kontext situieren will.“ Der Titel würde demnach eher „Potsdamer Studienausgabe“ lauten müssen.

<10>

Was die Editionsgrundsätze der „Potsdamer Ausgabe“ angeht, so werden Friedrichs Prosaschriften in Schreibweise und Interpunktion modernisiert, wie es in Frankreich im Umgang mit Texten des 18. Jahrhunderts üblich ist, ein Verfahren, das auch Preuß seinerzeit für die „Oeuvres“ angewandt hat. Die neuen Übersetzungen von Wehinger sollen den Text von „anachronistischen rezeptionsgeschichtlichen Einbindungen“ befreien. Die Grundlage für die Übersetzungen bildet aber zweifellos die deutsche Ausgabe von Volz aus den Jahren seit 1912. In den Kommentaren soll versucht werden, die „Lese- und Denkhorizonte Friedrichs ... bis zu den dichten Intertextualitäten offenzulegen“ (5). Friedrich, der sich mit selbständigem Reflexionsvermögen an der Kommunikation der République des lettres beteiligte, wird als lebendiges Beispiel für den „französisch-deutschen Kulturtransfer“ im 18. Jahrhundert dargestellt. Auf diese Weise wollen Baillot, Lottes und Wehinger „Friedrich gegen alle erinnerungspolitischen Vereinnahmungen zu seinem 300. Geburtstag seiner Zeit und der europäischen Aufklärung“ zurückgeben und damit offenbar den in ihren Augen „Alten Fritz“ durch den „roi philosophe“ ablösen.

<11>

Wie der Einleitung des vorliegenden Bandes von Baillot und Wehinger zu entnehmen ist, „positionierte sich der junge Fürst als philosophe “, als „kritischer Denker“ mit einem neuen „intellektuellen Stil“. Er habe die Figur des honnête homme verknüpft „mit der Rolle des luziden Beobachters“. Seine literarisch-philosophische Korrespondenz und seine Werke seien Beispiele für den „epistolarische[n] Dialog zwischen Geist und Macht“ (11). Ob hier akademisches Neudeutsch der Erkenntnis über Friedrich den Großen weiterhilft?

<12>

Der Band VI (Philosophische Schriften) enthält nach Vorwort und Einleitung in chronologischer Folge ihrer Entstehung die Auswahl folgender sieben Texte aus den Jahren 1738 bis 1770. Die editorischen Angaben sind meist aus Preuß’ Ausgabe, Bd. VII bis IX, übernommen und ergänzt durch Textstellen aus der Voltairekorrespondenz.
- Dissertation sur l’innocence des erreurs de l’esprit. [1738, Druck 1788, Preuß VIII, nicht, wie fälschlicherweise angegeben, VII] / Abhandlung über die Unschädlichkeit der Irrtümer der Geistes
- L’Antimachiavel ou Réfutation du Prince de Machiavel. [1739/1740, Preuß VIII, jetzt mustergültig: Oeuvres de Voltaire 19, Oxford 1996] / Der Antimachiavel oder: Widerlegung des Fürsten von Machiavelli
- Dissertation sur les raisons d’établir ou d’abroger les lois. [1749; Druck 1750, Preuß IX] / Abhandlung über die Gründe, Gesetze einzuführen oder abzuschaffen
- Avant-propos de l’
Extrait du dictionnaire historique et critique de Bayle . [1764, Druck 1765 und 1767, Preuß VII] / Vorwort zum Auszug aus dem historisch-kritischen Wörterbuch von Bayle
- Essai sur l’amour propre envisagé comme principe de morale. [1770, Druck 1770, Preuß IX] / Versuch über die Eigenliebe, als Grundsatz der Moral betrachtet
- Examen de l’ Essai sur les préjugés . [1770, Druck 1770, Preuß IX] / Prüfung des Versuchs über die Vorurteile
- Examen critique du Système de la nature . [1770, Druck 1788, Preuß IX] / Kritische Überprüfung des Systems der Natur

<13>

Die Übersetzung orientiert sich, wie bereits bemerkt, an der deutschen Werkausgabe von 1912, übernimmt aber im Gegensatz zu dieser französische Ausdrücke als Fremdwörter. Dazu im Folgenden einige Beispiele: Im Avant-propos zur „Réfutation“ heißt es bezogen auf Spinoza und Machiavelli: „Les erreurs de l’un n’étaient que des erreurs de spéculation; celles de l’autre regardaient la pratique.“ (46) Eberhard König übersetzt in: „Werke“ 1912, Bd. 7, 3: „Waren die Irrtümer des einen nur Verirrungen des Denkens, so hatten die des anderen ihre Bedeutung für das Leben selbst.“ Brunhilde Wehinger modernisiert nun zu: „Die Irrtümer des Einen waren nur Irrtümer der Spekulation, die des Anderen betrafen die Praxis.“ (47) Welche Übersetzung den Sinn genauer und im Wortfeld enger trifft, mag jeder Leser, nach Vergleich, der hier dringend empfohlen sei, selbst befinden.

<14>

Im Weiteren möchte ich einige Auffälligkeiten kommentieren und auch allgemeinere Beobachtungen zur Edition festhalten. Der Anhang (410-494) enthält nach den Seitenzahlen der Übersetzung geordnete deutsche Anmerkungen, denen zu den jeweils kommentierten Texten editorische Hinweise vorgeschaltet oder nachgestellt sind. Auf den Anhang folgt die Bibliographie (495–510), das Namens- (511-521) sowie das Ortsregister (522-524).

<15>

Die editorischen Hinweise beschränken sich im Wesentlichen auf Übernahmen von Preuß, ergänzt mit Briefstellen aus der Voltairekorrespondenz 5 . In der Bibliographie wird zwar das Standardwerk von Herzleide und Eckart Henning, „Bibliographie Friedrich der Grosse 1786-1986“ angeführt. 6 Doch hat man es nicht gewinnbringend benutzt, sonst wäre man zwangsläufig auf die akribischen und bisher unübertroffenen bibliographischen Beiträge von Hans Droysen zu Friedrichs Schriften gestoßen, die namentlich hier hervorragende Dienste geleistet hätten 7 . Übrigens habe auch ich in meinem Aufsatz über „Probleme eines Verzeichnisses...“, der im Literaturverzeichnis aufgeführt ist, auf Droysens einschlägige Arbeiten hingewiesen 8 . Auch das grundlegende Werk von Preuß „Friedrich der Große als Schriftsteller 9 ist zwar im Literaturverzeichnis angeführt, aber offenkundig nicht gründlich durchgesehen worden. Ein sehr ärgerliches, weil mit üblen Folgen behaftetes Beispiel mag hier genügen: Für die nicht zu Lebzeiten gedruckten oder handschriftlich überlieferten Texte hat sich Preuß, wie aus seinem Werk über den Schriftsteller Friedrich hervorgeht, auf die „Oeuvres posthumes de Frederic II“, Berlin 1788, gestützt, die, obwohl chaotisch ediert, für Friedrichs Werk ähnliche Bedeutung haben wie die Kehler Ausgabe für die Überlieferung von Voltaires Texten.

<16>

Die Bearbeiter des vorliegenden Bandes haben wiederholt die falsche Angabe „Oeuvres posthumes éd. Jean Charles Thibault de La Vaux , Berlin 1788“ dem Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin entnommen. Die Staatsbibliothek korrigiert zurzeit diesen Katalogfehler. Der Grammatiker Jean Charles Thibault de Laveaux (1749-1827) ging bereits 1785 von Berlin nach Stuttgart, beteiligte sich später in Straßburg an der Revolution und hat mit Friedrichs „Oeuvres posthumes“ nicht das Geringste zu tun. Seine siebenbändige Kompilation „Vie de Frédéric II“ erschien 1787-1789 in Straßburg bei Treuttel. Ein Blick der Herausgeber in das „Dictionnaire des Journalistes“ von Jean Sgard 10 oder wenigstens in Preuß‘ „Friedrich der Große als Schriftsteller“ (Bd. 1, 11–13) hätte diesen nachweislich seit 1914 durch die Bibliothekskataloge geisternden Fehler zu vermeiden geholfen.

<17>

Revisor und Herausgeber der „Oeuvres posthumes“ war in Wöllners Auftrag der ehemalige Erzieher Friedrich Wilhelms II., Guillaume de Moulines (1728-1802), hervorgetreten und auch bekannt als Übersetzer der Werke des spätantiken Historikers Ammianus Marcellinus. De Moulines hat sich diese Aufsicht über die „Oeuvres posthumes“ sehr bequem gemacht und die Texte nicht gründlich auf geistlich oder sittlich Anstößiges kontrolliert, sodass vieles bereits 1788 veröffentlicht worden war, was die selbst für Preuß bestehende und in den Akten der Akademie immer wieder aufleuchtende Zensur unterdrückt hätte. In solchem Fall musste stets Preuß‘ Freund Alexander von Humboldt vermittelnd eingreifen und den Monarchen selbst um Intervention bitten, nach der Melodie „Majestät haben doch bereits genehmigt ...“.

<18>

Der auf S. 497 angeführte Titel: „Friedrichs des Zweiten, Königs von Preußen bei seinen Lebzeiten gedruckte Werke aus dem Französischen übersetzt, neue verbesserte und vermehrte Auflage, 15 Bände, Berlin bei Voß und Sohn und Decker und Sohn 1789“ ist ein Mischmasch aus der zweiten Auflage der „Hinterlassene[n] Werke“ in 15 Bänden 11 (Leithäuser Nr. 21) und den „bei Lebzeiten gedruckte[n] Werke[n]“ in fünf Bänden 12 (Leithäuser Nr. 33). Die Bibliographie von Gustav Leithäuser „Verzeichnis sämtlicher Ausgaben und Übersetzungen der Werke Friedrichs des Großen, Königs von Preußen“ 13 ist zwar im Literaturverzeichnis S. 504 aufgeführt, aber ebenfalls nicht wirklich gewinnbringend ausgeschöpft worden. Der Hamburger Gymnasiallehrer Leithäuser hatte im Auftrage des deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, nachmaligen Kaisers Friedrich III., dieses 666 Nummern umfassende, bald als unvollständig erkannte, aber sehr nützliche und bis heute nicht ersetzte Verzeichnis zusammengetragen. Sowohl die Staatsbibliothek als auch die Königliche Hausbibliothek besaßen Handexemplare, in denen laufend nachgetragen wurde.

<19>

Mit der Übernahme und Übersetzung der bei Preuß fehlenden Texte der „Réfutation du prince de Machiavel“ in dem von Werner Bahner und Helga Bergmann bearbeiteten Band 19 der Oxforder Voltaire-Ausgabe liegt nun erstmals der vollständige Urtext des Antimachiavel auch in Deutsch vor. Die Übersetzung von 1912 ist unvollständig, da einige Teile der Urschrift erst später gefunden wurden oder benutzt werden konnten. Die „Réfutation“ ist ein schönes Zeugnis für die durch Voltaires Charakterisierung Machiavellis als „großer Mann“ angefachte Empörung des preußischen Kronprinzen Friedrich über die machiavellistische Politik des französischen Premierministers Kardinal Fleury.

<20>

Der Anhang von Anne Baillot bietet in der Reihenfolge der Texte zunächst meist aus Preuß entnommene, durch Verweise auf die Voltairekorrespondenz ergänzte kurze Hinweise zur Überlieferung. Die Kommentare zu Personen, Gegenständen und von Friedrich erwähnten oder benutzten Texten sind fortlaufend geordnet und erinnern in ihrer Ausführlichkeit gelegentlich an die Erläuterungen alter Schulausgaben. Der Leser muss deshalb vielleicht nur dann weiter recherchieren, wenn er etwas genauer nachprüfen möchte.

<21>

Vor allem Friedrichs Rückgriffe auf die Antike werden ausführlichst von Anne Baillot erläutert. Bei des Königs Anspielungen auf die neuere Geschichte hapert es leider damit, was daran liegen mag, dass unter sich den Herausgebern und Bearbeitern kein Spezialist für die Geschichte Preußens im 18. Jahrhundert befindet.

<22>

Im 7. Kapitel der „Réfutation“ erwähnt Friedrich den „König von Polen, dessen Tod vor Kurzem soviel Unruhe in Europa zur Folge hatte“ (91). Die zugehörige Anmerkung weiß dazu: „August II. ... starb 1733 ... Ihm ging der Ruf voraus, zahlreiche Maitressen zu haben, so dass er nicht nur wegen seiner körperlichen Konstitution von den Zeitgenossen der Starke genannt wurde; cf. Carl Ludwig von Pöllnitz, La Saxe galante, Amsterdam 1734, Das galante Sachsen, Frankfurt a. M. 1734, sowie die Memoiren von Pöllnitz ... Friedrichs Hervorhebung der Galanterie Augusts II. stellt die historische Bedeutung des Kurfürsten von Sachsen, die er unter dem Vorzeichen der brandenburgisch-sächsischen Konkurrenz wahrnimmt, in ein zweideutiges Licht.“ (434-435).

<23>

Pöllnitz als alleinigen Gewährsmann kommentarlos anzuführen, erscheint jedoch etwas oberflächlich. Ein Hinweis auf neuere Literatur zur „Mätressenwirtschaft“ Augusts des Starken hätte der Edition gut zu Gesicht gestanden. Immer noch empfohlen werden kann hier das seit über zwanzig Jahren immer wieder aufgelegte Standardwerk von Gabriele Hoffmann „Constantia von Cosel und August der Starke. Die Geschichte einer Mätresse“. 14 Es räumt sowohl mit dem platten Hofklatsch auf als auch mit der sehr parteiischen Sachsenrezeption vieler preußischer Historiker.

<24>

Die Anmerkung zu Friedrichs Äußerungen über Russland (77) auf S. 430 bedarf der Ergänzung: Gottfried Vockerodts im Jahr 1737 verfasste „Considérations sur l’état de la Russie sous Pierre Ier.“ wurden nicht erst 1872, sondern bereits 1791 unter dem Titel „Considérations sur l’état de la Russie sous Pierre le Grand, envoyées en 1737, à Voltaire par le Prince Royal de Prusse ...“ veröffentlicht. Auch hier hätten die korrekten Angaben bei Leithäuser (Nr. 14 und Nr. 161) übernommen werden können; leider ist Leithäuser wohl nur zitiert, aber nicht rezipiert worden.

<25>

Ein Beispiel für die inhaltlichen Erläuterungen zu Friedrichs „Abhandlung über die Unschädlichkeit der Irrtümer des Geistes“: „Fassen Sie alles zusammen, was Sie beim Nachdenken dafür oder dagegen ausfindig gemacht haben, überlegen Sie, erörtern und erwägen Sie es richtig und Sie werden nicht wissen, wofür Sie sich entscheiden sollen, denn es ist einzig und allein die Anzahl der Wahrscheinlichkeiten, die den Meinungen der Menschen Gewicht verleiht.“ (27) Die Anmerkung zum Begriff „Meinungen“ lautet: „Die Philosophie der französischen Aufklärung geht davon aus, dass die Entdeckung, Bestimmung und Sicherung der Wahrheit mithilfe der Vernunft erarbeitet werden muss. ‚Meinungen’ sind keine Wahrheiten, sondern das ‚Für - Wahr - Halten’ dessen, was man für wahrscheinlich hält. Zum Widerspruch von ‚Meinung’ und ‚Wahrheit’ cf. Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie I, in: Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Werke (in 20 Bänden) Bd. 18, hg. v. E. Moldenhauer u. K. M. Michel, Frankfurt a. M., 1986, 28ff.“ (413). Nichts gegen Hegel, aber wäre hier nicht ein Hinweis auf philosophische Lexika des 18. Jahrhunderts, also aus der Zeit der Aufklärung selbst, angebracht gewesen?

<26>

Eine wichtige Quelle für die Kommentare ist der von Bogdan Krieger verfasste und kommentierte Katalog „Friedrich der Große und seine Bücher“ 15 . Die Verweise darauf nehmen breiten Raum ein, sind aber für den Leser nur von begrenztem Nutzen, weil die Herausgeber es unterlassen haben, wenigstens eine der von Krieger vergebenen und genau verzeichneten Standortsignaturen aus Friedrichs Bibliotheken mitzuteilen.

<27>

Zur „Dissertation sur les raisons d’établir ou d’abroger les lois“ ist ergänzend zu bemerken, dass die „Dissertation“ nicht nur in den „Oeuvres du philosophe de Sans-Souci“ und den „Mémoires pour servir à l’histoire de la maison de Brandebourg“ verbreitet war, sondern darüber hinaus in Einzeldrucken sowohl auf französisch als auch auf deutsch.

<28>

Recht unglücklich ist die Abwertung des bisher nicht ersetzten Standardwerkes des bedeutenden Philosophiehistorikers Eduard Zeller (18): „Zu Friedrichs Philosophie aus der Sicht der deutschen Philosophiegeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts cf. Eduard Zeller, Friedrich der Große als Philosoph, Berlin 1886“. Nach wie vor nützlich, sei Zellers wichtiges Buch den Lesern von Friedrichs philosophischen Schriften als Hilfsmittel empfohlen! 16

<29>

Sein Vorwort zum „Extrait du dictionnaire historique et critique de Bayle“ von 1765 hat Friedrich für die zweite erweiterte Auflage von 1767 unverändert übernommen. In der Anmerkung 1 zu S. 43 der „Réfutation“ wird die Veränderung der Auflagen dieses „Extrait“ mit Bezugnahme auf das von Friedrich verfasste Totengespräch zwischen Madame Pompadour und der Jungfrau Maria falsch dargestellt. Bayles Artikel „David“ in der ersten Ausgabe des Dictionnaire von 1697 17 erregte Anstoß wegen einiger Obszönitäten. Daraufhin bereinigte er den Artikel für spätere Ausgaben. Friedrich hat in seinem „Extrait“ eine Ausgabe von 1730 benutzt und nicht, wie Baillot behauptet, die Erstausgabe von 1697. Er hat also einen bereinigten David übernommen. Friedrich hat erst in die überarbeitete Ausgabe von 1767 den Artikel „David“ in Bayles ursprünglicher Gestalt von 1697 aufgenommen. Baillot bezieht sich für ihre falsche Darstellung irrigerweise auf die Ausgabe des von mir wiederaufgefundenen Totengesprächs zwischen der Marquise de Pompadour und der Jungfrau Maria. 18

<30>

Ob die auf S. 476 erwähnten, in der 4. Auflage des Dictionnaire historique et critique 19 , (in Friedrichs Bibliothek in Sanssouci: V.562A) 20 steckenden beschrifteten Merkzettel – sie sind inzwischen herausgenommen und mit Seitenzahlen versehen, damit sie die Bände nicht schädigen und bei unachtsamer Benutzung nicht verloren gehen – von Friedrich selbst oder einem Vorleser herrühren, ist bisher nicht festgestellt. Die Notiz auf dem beim Artikel David einst steckenden Zettel lautet: „David l'art. num. 4 de la notte (A) not. (F) (G) on peut parcourir les autres notes not. (I) (K)“. Friedrich hat für seinen „Extrait“ nur Auszüge aus Bayles Artikeln verwendet, vor allem aus dessen vielfach gegliederten Fußnoten, in denen Bayle seitenweise seine Dogmenkritik versteckte. Hier sollte gelesen oder berücksichtigt werden: Vom Artikel „David“ die Fußnoten A, F, G, I und K, die übrigen Fußnoten kann man überfliegen. Von wem und für wen diese Anweisung des Königs bestimmt war, ist bisher nicht erforscht. Eine Analyse dieser Merkzettel fehlt meines Wissens bisher völlig. Hier eröffnet sich also eine schöne Gelegenheit, Friedrich und seine Gedankenwelt zu erforschen.

<31>

Von Friedrichs „Examen de l’Essai sur les Préjugés. A Londres, chez Nourse Libraire. MDCCLXX.“ wird in der Bibliographie (496) ein Erstdruck erwähnt. Der in Wirklichkeit in Berlin gedruckte Text umfasst 70 Seiten und hat ein gerahmtes Titelblatt. Aus dem Jahr 1772 stammt ein zweiter (Raub-?)Druck mit 68 S. und dem Titelzusatz „Par le Philosophe de Sans–Souci.“ Sowohl hier als auch in dem bei Lebzeiten nicht gedruckten „Examen critique du Système de la nature“ setzt sich Friedrich mit Schriften des Barons Holbach, die unter verschiedenen Pseudonymen erschienen waren, auseinander.

<32>

Der Versuch, mit der vorliegenden zweisprachigen Studienausgabe den „roi philosophe“ an die Stelle des „Alten Fritz“ zu setzen, ist nicht sehr überzeugend. Zumindest wären einige kritische Bemerkungen zu älteren Übersetzungen für ein solches Vorhaben hilfreich gewesen. Die Kommentierung leidet unter der fast gänzlichen Abwesenheit von tieferen Kenntnissen der Geschichte des 18. Jahrhunderts, namentlich der preußischen Geschichte.

<33>

Diese erste zweisprachige „Studienausgabe“ ausgewählter Texte Friedrichs des Großen wird sicherlich ihren Platz in Universitäts- und Institutsbibliotheken finden. Bibliographische Fehler und unnötige bzw. zu wenig recherchierte Kommentare lassen sich hoffentlich in den weiteren Bänden vermeiden. Sehr zu begrüßen wäre es aber, wenn sich die „Potsdamer Ausgabe“ im Gefolge der Ausgaben von Preuß und Volz zu einer wirklich historisch-textkritischen und bibliographisch sauber recherchierten Ausgabe von Friedrichs Schriften und Briefen entwickeln würde. Hier böte sich für die Herausgeber und Bearbeiter ein geeignetes Feld für die Erforschung der Aufklärung vor Ort – mit Hilfe der bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg angehäuften und verwalteten Artefakte, der Akten des Geheimen Staatsarchivs zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der übrigen Berliner und Potsdamer Museen und Archive sowie anhand der Bücher und Handschriften der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Die Aufklärungsforschung in Gotha und Halle begnügt sich erfolgreich mit den Quellen vor Ort und macht erst mit den dort gewonnenen Ergebnissen Ausflüge in die „Europäische Aufklärung“. Diese Beispiele sollten Schule machen.

Autor

Dr. Gerhard Knoll, Handschriftenbibliothekar i.R.
Kurfürstenallee 120
28211 Bremen
knoll@ttron.de

1 Gleichzeitig Besprechung zu: Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe. Werke in 12 Bänden. Französisch/Deutsch. Herausgegeben von Anne Baillot, Günther Lottes und Brunhilde Wehinger, Bd. VI: Philosophische Schriften/Oeuvres philosophiques, herausgegeben von Anne Baillot und Brunhilde Wehinger. Übersetzt von Brunhilde Wehinger. Berlin Akademie – Verlag 2007 ISBN 978-3-05-004000-4, 524 S. Großoktav.

3 Friedrich der Große: Oeuvres de Frédéric le Grand. Herausgegeben von Johann David Erdmann Preuß, 30 Bde., Table chronologique générale ... u. Atlas, Berlin 1846-1857.

5 Voltaire: Correspondence and related documents (Hg. von Theodore Besterman et al.), in: Oeuvres complètes de Voltaire / Complete Works of Voltaire, Genève / Toronto / Banbury / Oxford 1968–1976, vol. 85 -134.

6 Herzleide und Eckart Henning: Bibliographie Friedrich der Grosse 1786-1986. Das Schrifttum des deutschen Sprachraums und der Übersetzungen aus Fremdsprachen, Berlin 1988.

7 Über den literarischen Nachlass Friedrichs des Großen und seinen Verbleib, in: Forschungen zur brandenburg-preußischen Geschichte 17 (1904), Sitzungsberichte (Anhang), 99; Hans Droysen: Friedrichs des Großen literarischer Nachlass, Programm des Königstädtischen Gymnasiums zu Berlin, Berlin 1911; Hans Droysen: Beiträge zu einer Bibilographie der prosaischen Schriften Friedrichs des Großen, Jahresbericht des Königstädtischen Gymnasiums zu Berlin, 65 u. 64, Berlin 1904 und 1905.

8 Gerhard Knoll: Probleme eines Verzeichnisses der bis ca. 1800 erschienenen Drucke von Werken Friedrichs II., in: Martin Fontius (Hg.): Friedrich II. und die europäische Aufklärung, Berlin 1999, 87 – 102.

9 Johann David Erdmann Preuß: Friedrich der Große als Schriftsteller. Vorarbeit zu einer echten und vollständigen Ausgabe seiner Werke, Berlin 1837-1838.

10 Dictionnaire des Journalistes: Herausgegeben von Jean Sgard, Bd. 2, 2. Aufl., Oxford 1999, 948-950.

11 Berlin, Voß und Decker 1789.

12 Berlin, Voß und Decker 1790–1794.

13 [Berlin 1878] Nachdruck, mit einem Vorwort von Gerhard Knoll, Osnabrück 2001.

14 9. Auflage, Augsburg 2000 (1. Auflage, Bergisch Gladbach 1984). An neuerer Literatur wäre zu erwähnen: Frank Göse: Vom Aufstieg und Fall einer Favoritin. Die Gräfin Cosel, in: Der zweite Mann im Staat: Oberste Amtsträger und Favoriten im Umkreis der Reichsfürsten in der Frühen Neuzeit, hrsg. v. Michael Kaiser und Andreas Pečar (ZHF, Beih. 32), Berlin 2003, 101-120.

15 Berlin, Leipzig 1914.

16 Eduard Zeller: Friedrich der Große als Philosoph, Berlin 1886.

17 Pierre Bayle: Dictionnaire historique et critique, 2 vol., Rotterdam 1695 -1697.

18 Friedrich II., König von Preußen: Totengespräch zwischen der Marquise de Pompadour und der Jungfrau Maria. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Gerhard Knoll. Mit einem Vorwort von Martin Fontius, 2. erweiterte Auflage, Berlin 2000, 55f.

19 Amsterdam, Leiden 1730.

20 Friedrich besaß sechs in ihrem Hauptinhalt deckungsgleiche Bibliotheken, die auf den Buchdeckeln gekennzeichnet wurden: Berliner Schloss: B, Charlottenburg ohne Signatur, Stadtschloss Breslau: Br, Stadtschloss Potsdam: P, Sanssouci: V für Vigne (Weinberg), Neues Palais: S für Sanssouci. Die auf die Deckel der meist in rotes Maroquin gebundenen Bücher geprägten Buchstaben wurden erst nach Vollendung des Neuen Palais ca. 1771 angebracht, um Ordnung und Übersicht zu behalten.

Lizenzhinweis: Dieser Beitrag unterliegt der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung (CC-BY-NC-ND), darf also unter diesen Bedingungen elektronisch benutzt, übermittelt, ausgedruckt und zum Download bereitgestellt werden. Den Text der Lizenz erreichen Sie hier: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

PSJ Metadata
Gerhard Knoll
Die Werke Friedrichs des Großen. Anmerkungen zu Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe“
Zu den Projekten, die vom Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Neuzeit des Historischen Instituts der Universität Potsdam verfolgt werden, zählt unter anderem, wie auf der Homepage zu lesen ist, „Die Kulturregion Brandenburg im Europa der Aufklärung: Friedrich der Große – Potsdamer Ausgabe“2. Unter der Leitung von Prof. Dr. Günther Lottes und Prof. Dr. Brunhilde Wehinger soll bis 2012, finanziert durch das Land Brandenburg und die Stiftung Preußische Seehandlung, eine neue Edition der friderizianischen Schriften herausgebracht werden. Leitmotivisch wird für das Projekt festgehalten: „Entgegen nationalisierender oder instrumentalisierender Tendenzen in der brandenburgisch-preußischen Geschichtsschreibung wird Brandenburg im Kontext der deutsch-französischen Ausgabe der Schriften Friedrichs des Großen als eine europäische Kulturregion rekonstruiert.“ Als erster Band dieses ehrgeizigen Vorhabens ist nun Band VI der Gesamtausgabe vorgelegt worden: „Philosophische Schriften“. Er soll hier betrachtet werden.
CC-BY-NC-ND 3.0
Deutschland / Mitteleuropa allgemein
Hilfsmittel für die Geschichtswiss. (Bibliographien, Archivhilfsmittel, Karten, Stammtafeln, prosopographische Listen etc.)
18. Jh.
4007955-7 4047194-9 118535749 4006432-3
Philosophische Schriften, Voltaire, Guillaume de Moulines, Gustav Berthold Volz, Friedrich von Oppeln-Bronikowski
Brandenburg (4007955-7), Preußen (4047194-9), Friedrich II., Preußen, König (118535749), Bibliografie (4006432-3)
PDF document Knoll_Werke.doc.pdf — PDF document, 179 KB
G. Knoll: Die Werke Friedrichs des Großen
In: Friedrich der Große - eine perspektivische Bestandsaufnahme. Beiträge des ersten Colloquiums in der Reihe „Friedrich300“ vom 28./29. September 2007, hg. von Michael Kaiser und Jürgen Luh (Friedrich300 - Colloquien, 1)
URL: http://www.perspectivia.net/publikationen/friedrich300-colloquien/friedrich-bestandsaufnahme/knoll_werke
Veröffentlicht am: 27.10.2008 11:15
Zugriff vom: 28.03.2017 17:54
abgelegt unter: