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L. Oetzel, »Gespräche« über Herrschaft (Oliver Mallick)

Francia-Recensio 2015/2 Frühe Neuzeit – Revolution – Empire (1500–1815)

Lena Oetzel, »Gespräche« über Herrschaft. Herrscherkritik bei Elisabeth I. von England (1558–1603), Husum (Matthiesen) 2014, 432 S. (Historische Studien, 505), ISBN 978-3-7868-1505-1, EUR 59,00.

rezensiert von/compte rendu rédigé par

Oliver Mallick, Franzburg

Ausgehend von der Überlegung, dass Herrschaft stets auch eine verbale wie nonverbale Kommunikation auf politischer, juristischer und kultureller Ebene implizierte, um Macht zu legitimieren und zu festigen, erklärt Lena Oetzel die »Repräsentation von Macht und Autorität« (S. 15), die Bewertung von Herrschaftsprozessen und die Rolle des Geschlechts zu den zentralen Themenfeldern ihrer Studie, nicht zuletzt weil gerade die kritische zeitgenössische Sicht auf Elisabeth I. bisher kaum Gegenstand der (deutschen) England-Forschung bildete.

Es geht also darum, Kritik als Kommunikationsprozess zu erfassen, indem nicht nur die Sicht auf die Königin, sondern auch die Art und Weise, wie diese Sicht kommuniziert wurde, dargestellt wird. Lena Oetzel weist diesbezüglich zu Recht darauf hin, dass Kritik und Lob eng miteinander verbunden waren, weshalb auch vermeintliche panegyrische Reden und Schriften durchaus versteckte bis deutliche kritische Untertöne aufweisen konnten.

Folglich besteht die Zielsetzung der Studie gemäß der Ausführungen in den Einleitungskapiteln 1 und 2 (S. 11–59) in vier wesentlichen Punkten: Erstens versucht die Verfasserin, die Art der Kritik hinsichtlich ihrer Form, Technik, Argumentationsmuster und Schwerpunktsetzung auszuwerten. Kritik wurde nämlich auch als Form des Ratgebens verstanden, weshalb es darauf ankam, wie sie vermittelt wurde, um beim Herrscher nicht von vornherein auf Ablehnung zu stoßen. Zweitens vergleicht sie die Kritik der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Kontexte miteinander, denn je nachdem, wo Kritik geäußert wurde, hing davon die Art der Kommunikation dieser Kritik ab, also die Ausdrucksform und die dafür genutzten Medien. Drittens zeigt sie die Reaktionen der Königin auf. Und viertens untersucht sie den Stellenwert der Herrschaftskritik im Kommunikationsprozess über Herrschaft und prüft, inwieweit die Kritik tatsächlich Einfluss auf die Entscheidungsfindung und damit auf die konkreten Handlungen der Königin hatte, weil gerade im reformatorischen Milieu Kritik am Herrscher als legitim und dem Gemeinwohl zuträglich angesehen wurde.

Unter Heranziehung verschiedener Quellen (v. a. Briefe, Predigten, Gesetzestexte, Gesandtschaftsberichte, Memoranden, Traktate, Streitschriften, literarische Werke, Beschreibungen von Herrschereinzügen in eine Stadt) erweist sich Lena Oetzels Ansatz, das Phänomen »Herrscherkritik« primär als Kommunikationsform zu analysieren, die »nicht auf bestimmte Personengruppen, Handlungsräume und Artikulationsformen« (S. 52) beschränkt ist, einerseits als nachvollziehbar und zielführend, indem in vergleichender Weise sowohl »unterschiedliche soziale, gesellschaftliche, politische und mediale Kontexte berücksichtigt« (S. 44) als auch das Wechselverhältnis von Kritik und Reaktion auf die Kritik, das heißt der »Kommunikationsprozess zwischen Herrscher und Untertanen« (S. 52), miteinbezogen wird.

Andererseits fehlt es in diesem Zusammenhang jedoch besonders an einer stärkeren Ausarbeitung des Gender-Aspektes. Die Autorin geht zwar im Laufe ihrer Studie unter anderem auf den Geschlechtsaspekt als eine Argumentationsform der Kritik ein, aber sie bleibt einer grundsätzlicheren Einschätzung zur Rolle der Frau bzw. zur Kritik an der Frau schuldig, obwohl das »éloge-et-blâme«-Motiv in der Renaissance eine maßgebliche Rolle bei der Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Fragen spielte, indem die Frauen oftmals entweder nur positiv oder negativ dargestellt wurden. Dies war von umso größerer Brisanz, wenn, wie im Fall von Elisabeth I., eine Frau auch aktiv die Regierungsgeschäfte leitete. Dementsprechend hätten sich einige Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Königinnen bzw. Regentinnen der Epoche angeboten – neben Maria Stuart sei insbesondere an Katharina von Medici erinnert –, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich der konfessions- und landesspezifischen Argumentationsmuster aufzuzeigen, die bei der Bewertung weiblicher Herrschaft im 16. Jahrhundert zum Tragen kamen.

Um nun die Herrschaftskritik in ihren unterschiedlichen Ausprägungen zu beschreiben und zu analysieren, nimmt Lena Oetzel eine Einteilung in vier »Räume« der Kritik vor. In Kapitel 3 geht es dann zunächst um die »Kritik im Raum Kirche« (S. 60–137). Obwohl der Klerus sich grundsätzlich als treue Anhängerschaft erwies, kam es doch immer wieder zu Konflikten. Während die Königin den Klerus primär als ihr Sprachrohr bzw. das ihrer Politik ansah, verstanden sich die Geistlichen vielmehr als Sprachrohr Gottes und zielten darauf ab, die protestantischen Reformen weiter voranzubringen.

Dem Selbstverständnis und -bewusstsein des Klerus nach war es nicht nur sein Recht, sondern seine Pflicht, die Königin zu ermahnen, zu warnen, auf Fehlentwicklungen hinzuweisen und ihr den »richtigen« Weg aufzuzeigen, sie also mit Hilfe der Kritik zu lenken. Dabei ging es aber neben der Religionspolitik auch um andere zentrale Fragen der Zeit, allen voran die Ehe- und Nachfolgeregelung sowie der Umgang mit Maria Stuart, deren Hinrichtung gefordert wurde. In der Hoffnung, die Erfolgsaussichten zu erhöhen, setzten die Geistlichen vor allem auf eine nuancierte Kritik, die in Predigten, aber zum Teil auch in Briefen und Petitionen in verschiedenen Variationen (z. B. mittels Herrscherlob, Distanzierungen, Vergleichen, Beschuldigungen Dritter oder Verallgemeinerungen) vermittelt wurde.

Dieses Vorgehen barg dennoch erhebliches Konfliktpotential in sich, weil Elisabeth I. selbst entscheiden wollte, wann und von wem sie Rat einholte. Als Ausdruck dieses Machtverständnisses reagierte sie unterschiedlich auf Kritik je nach Art, Umfeld und Publikum; so reichten ihre Reaktionen von Unmut, über eine spitze Bemerkung, das Verlassen des jeweiligen Ortes bis hin zur »Torpedierung« der Karriere des Kritikers. Damit offenbart sich der Konflikt zwischen Elisabeth I. und dem Klerus auch als ein Autoritätskonflikt darüber, wem die Deutungshoheit von Gottes Worten und die Entscheidungshoheit in kirchlichen Belangen oblag.

Da viele hohe Geistliche zudem im House of Lords vertreten waren, gab es entsprechende Einflussnahmen auf den parlamentarischen Bereich, mit dem sich die Autorin in Kapitel 4 »Kritik im Raum Parlament« (S. 138–212) auseinandersetzt. Grundsätzlich sollte das Parlament bei einer Einberufung Gesetze verabschieden und Steuern bewilligen. Aber ähnlich wie der Klerus sahen die Abgeordneten – insbesondere im House of Commons – eine ihrer zentralen Aufgaben darin, zum Wohl des Landes und der Bevölkerung tätig zu werden und deshalb im Bedarfsfall Ratschläge zu erteilen. Außer der Religionspolitik und dem Fall Maria Stuart betraf das in erster Linie die Ehe- und Nachfolgeregelung, was Elisabeth I. jedoch als ihre Privatangelegenheit betrachtete und sich unter Berufung auf ihre Autorität jegliche Einmischung verbat. Sie behielt sich stets vor, ob, wann und wie sie auf Vorschläge einging; sie vermied inhaltliche Diskussionen, weil sie darin eine Infragestellung und einen Eingriff in ihre Vorrechte sah. Den Rat des Parlaments zu befolgen, hätte nichts anderes bedeutet, als dessen Ratgeber- und Einflussfunktion nachhaltig anzuerkennen.

Mit parlamentarischen Reden und Petitionen wurde daher versucht, die Königin an ihre Verantwortung gegenüber ihren Untertanen zu erinnern. Die dabei zu Tage tretende Kritik war stets mit dem Hinweis auf die uneingeschränkte Loyalität des Parlaments verknüpft, häufig in Schmeicheleien (z. B. Liebes- und Landesmutter-Rhetorik) verpackt, mit Appellen an die politische Weitsicht der Königin versehen und von dramatisierenden Szenarien der möglichen Auswirkungen ausbleibender Religionsreformen sowie einer Ehe- und Kinderlosigkeit für die Zukunft des Landes gekennzeichnet.

Obwohl die Königin mit Prärogative und Vetorecht vom Parlament eingebrachte Gesetzesinitiativen sowie Petitionen ausbremste und einigen Abgeordneten Teilnahmeverbote an den Parlamentssitzungen erteilte oder sie gar mit Gefängnisstrafen belegte, vermochte sie am Ende weder die vielfältigen Debatten noch die Redefreiheit nachhaltig einzuschränken, womit sich die parlamentarische Kritik ihrerseits als wichtiger Faktor beim Austarieren bestehender Macht-, Kompetenz- und Hierarchieverhältnisse erwies.

Als nächstes wendet sich Lena Oetzel in Kapitel 5 der »Kritik im Raum Hof« (S. 213–273) zu. Zwar bezog sich die Kritik auch hier oft auf dynastische sowie innen- und außenpolitische Aspekte, aber ein wesentlicher Schwerpunkt bildete darüber hinaus die individuelle Kritik von Höflingen, die sich von der Königin ungerecht behandelt fühlten und damit die Art ihrer Herrschaftsführung anprangerten. Das betraf neben dem Umgang mit männlichen Höflingen, denen es nicht genügte, den unterwürfigen Liebenden zu spielen, sondern die konkrete Macht- und Einflusssphären beanspruchten, insbesondere die Rolle und Bedeutung von Ratgebern.

Ähnlich wie bei religiöser und parlamentarischer Kritik bedienten sich die Höflinge schmeichlerischer Worte, nutzten jedoch naturgemäß andere Medien (v. a. Briefe, Memoranden, Theaterstücke oder Maskeraden) sowie andere Sprach- und Symbolfelder (z.B. Liebesrhetorik, antike und mythische statt biblischer Verweise), sodass Lob und Kritik eng vermischt und von einem vielschichtigen und zweideutigen Impetus getragen waren.

Außerdem spielte das Geschlecht in diesem Kontext eine weitaus größere Rolle, indem der Königin allein aufgrund ihrer Weiblichkeit, etwa in Bezug auf ihre politischen Führungs- oder militärischen Fähigkeiten, nur bedingt Herrscherkompetenzen zugestanden wurden. Auch hier war deshalb das Hauptargument für die Kritik bzw. für die (ungefragt) erteilten Ratschläge, dass sie gut gemeint seien und Elisabeth I. diese als vorbildliche Herrscherin auch befolgen müsse, eigene Befindlichkeiten also dem Allgemeinwohl unterzuordnen habe.

Bei den Konflikten mit den Höflingen handelte es sich also ebenfalls um einen »Aushandlungsprozess über die jeweilige Rollenverteilung« (S. 273), weshalb die Königin sowohl mit der Betonung ihrer übergeordneten Stellung, aber genauso – und mehr als gegenüber Klerus und Parlamentariern – mit Zeichen ihrer Zuneigung reagierte. Zeichen ihrer Machtdemonstration war hingegen auch die Unberechenbarkeit, mit der sie auf Kritik oder zeremonielle Verstöße reagierte – von Gelassenheit, über Ironie oder Tadeln bis hin zur Verbannung vom Hofe. Sobald nämlich jemand zu sehr in Konkurrenz zur königlichen Machtposition trat, griff die Königin ein und stellte die Hierarchieverhältnisse wieder her. Der Hof bot also sehr wohl Frei- und Spielräume der kritischen Auseinandersetzung mit der Königin, allerdings waren diese eben nicht unbegrenzt ausreizbar.

Anschließend folgt Kapitel 6 mit der »Kritik im Raum Stadt« (S. 274–330). Hier richtet die Verfasserin den Blick auf die heterogenen Schichten im Großraum London. Es war dann auch diese Heterogenität, die die Königin bzw. ihre Regierung mit Sorge betrachtete und – trotz der Aussichtslosigkeit – dazu anhielt, Debatten politischer oder religiöser Themen möglichst zu unterbinden, um potentiellen Unruhen vorzubeugen. Diese Sorgen waren in der Tat nicht unberechtigt, bot die Stadt doch nicht nur ein Forum für die Kritik der einfachen Bevölkerung, sondern stellte auch eine willkommene Alternative für die geistlichen, politischen und höfischen Eliten dar, wenn sich Kritik in deren »Räumen« als zu riskant erwies.

Im Allgemeinen zählten Lieder, Spottverse und Schmähschriften zu den beliebtesten und verbreitesten Formen kritischer Äußerungen. Erneut wurde die Kritik dabei mittels Lob, Schmeicheleien oder Andeutungen vermittelt, um nicht in direkte Opposition zur Monarchin zu treten und dadurch die Erfolgsaussichten zu schmälern. Gleichwohl zielte alles auf eine Umkehr der geltenden Hierarchieverhältnisse ab, wofür, ähnlich wie am Hofe, das Geschlecht der Königin instrumentalisiert wurde, wie zahlreiche Prozesse wegen Majestätsbeleidigung belegen: Mit dem Verweis auf ihre Weiblichkeit wurde Elisabeths I. Herrschaftsbefähigung nämlich abermals angezweifelt und unterstellt, sie sei nicht in der Lage, ohne (männliche) Ratgeber die richtigen Entscheidungen zu treffen, um Schaden von England und seiner Bevölkerung abzuwenden. Wie auch in den anderen »Räumen« zielte die städtische Kritik somit darauf ab, die Königin unter Druck zu setzen und ihre Entscheidungen zu beeinflussen.

In den Schlusskapiteln 7 und 8 (S. 331–351) folgt dann eine zusammenfassende Einschätzung. Die Verfasserin erklärt noch einmal, dass sich das Spannungsfeld zwischen Elisabeth I. und den Akteuren der verschiedenen »Räume« nie wirklich verdecken ließ, eben weil sich die Königin als einzige maßgebliche Autorität und Entscheidungsinstanz verstand und in Klerus, Parlamentariern, höfischer Elite sowie der einfachen Bevölkerung primär Befehlsempfänger sah, denen sie keine Partizipation an der Macht zugestehen wollte. Vielmehr erwartete sie diesbezüglich die Anerkennung ihres Führungsanspruches und keinerlei Einmischung in ihre Entscheidungen.

Letztlich kann Lena Oetzel deutlich herausarbeiten, dass Elisabeth I. trotz ihres alleinigen Herrschaftsanspruches während der ganzen Regierungszeit in einem ständigen Aushandlungs- und Kommunikationsprozess mit den religiösen, politischen und höfischen Eliten, aber zum Teil auch mit dem (städtischen) Untertanenverband stand. Dabei sind die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der vier Kritikräume und der dort zum Einsatz gekommenen Kritikformen, was die Kommunikation, die Argumentation und die Kritikfelder betrifft, erkennbar geworden: Während Kritik im kirchlichen und parlamentarischen Raum bis zu einem gewissen Grade institutionalisiert war, weil über das »Medium« der Predigt bzw. der Rede Missstände, Probleme und Fehlentwicklungen aufgezeigt werden sollten, fehlte dem höfischen Milieu zwar eine solche klare Rechtfertigungsbasis, gleichwohl bot es aber infolge des besonders persönlichen Kontaktes zur Monarchin seinerseits eine Möglichkeit, Kritik zu artikulieren, die von ihr bis zu einem gewissen Grad auch akzeptiert und toleriert wurde.

Im Gegensatz dazu verbat sich Elisabeth I. gerade vom im städtischen Raum vertretenen »gemeinen Mann« jedwede Intervention in politische oder religiöse Belange und forderte seine Beschränkung auf die reine Gehorsamspflicht ein. Das heißt, obwohl die »Räume« Kirche, Parlament, Hof und Stadt grundsätzlich als eigenständig anzusehen sind, gab es doch Überscheidungen, weil Personen oft in mehr als einem dieser »Räume« verkehrten.

Trotzdem erweist sich eine vermeintliche inhaltliche Stärke der Darstellung als narrative Schwäche: Die Unterteilung in verschiedene »Räume« der Kritik erscheint nur auf den ersten Blick als sinnvoll, obwohl jeder dieser »Räume« für sich genommen durchaus fundiert dargestellt ist. Insgesamt betrachtet wäre es jedoch eine Überlegung Wert gewesen, die Einteilung eher anhand der Kritikpunkte – Ehe- und Nachfolgefrage, Religionspolitik und -reformen, Maria Stuart – selbst vorzunehmen, die von den verschiedenen Akteuren – Klerus, Parlamentarier, höfische und städtische Eliten – vorgebracht worden sind. Denn die Darstellung in der vorliegenden Form hat den großen Nachteil, dass eine ständige Wiederholung gleicher Aspekte erfolgt, was durch die jeweiligen Resümee-Kapitel zusätzlich verstärkt wird. Eine thematische Einteilung hätte den Vorteil gehabt, die einzelnen Kritikpunkte gezielter gegeneinander abzuwägen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Argumentation und beim Vorbringen der Kritik herauszustellen, eine etwaige Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und somit Überschneidungen zwischen den Kritikräumen aufzuzeigen und die jeweiligen Reaktionen der Königin besser zu bündeln und infolgedessen unnötige Rekapitulierungen zu vermeiden.

Dessen ungeachtet kann die Studie aber in jedem Fall für sich beanspruchen, einen wichtigen Beitrag für die kritische Auseinandersetzung mit (weiblicher) Herrschaft geleistet zu haben, weil sie zeigt, wie differenziert die Kritik gegenüber dem Herrscher gesehen werden muss. Außerdem stellt die Untersuchung damit zugleich einen wichtigen Ausgangs- und Vergleichspunkt für die generelle – geschlechtsspezifische wie geschlechtsunspezifische – Betrachtung der an anderen frühneuzeitlichen Fürsten und Fürstinnen geübten Herrschaftskritik dar.

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Oliver Mallick
Deutsches Historisches Institut Paris
»Gespräche« über Herrschaft
Herrscherkritik bei Elisabeth I. von England (1558–1603)
de
CC-BY-NC-ND 4.0
Frühe Neuzeit (1500-1789)
Großbritannien
Politikgeschichte
16. Jh.
1533-1603
Elisabeth I., England, Königin (118529870), Herrschaft (4024596-2), Beurteilung (4132339-7)
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L. Oetzel, »Gespräche« über Herrschaft (Oliver Mallick)
In: Francia-Recensio 2015/2 | Frühe Neuzeit – Revolution – Empire (1500-1815) | ISSN: 2425-3510
URL: http://www.perspectivia.net/publikationen/francia/francia-recensio/2015-2/FN/oetzel_mallick
Veröffentlicht am: 19.06.2015 12:21
Zugriff vom: 23.07.2017 06:34
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