Stefan Martens, Deutschland und Frankreich: Kriegsende und erste Nachkriegszeit (1944-1947) Bericht über das deutsch-französische Kolloquium des DHIP in Zusammenarbeit mit dem Institut d'Histoire du Temps Présent, Paris, und dem Komitee der Bundesrepublik Deutschland im Internationalen Komitee für Geschichte des Zweiten Weltkrieges, in Baden-Baden vom 3.-5. Dezember 1986
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Autor / Rezensent Martens, Stefan
Titel Untertitel Institut BSB digitale Bibliothek http://francia.digitale-sammlungen.de/Blatt_bsb00016289,00912.html Seiten 896-902 BSB Band-ID bsb00016289 BSB Seiten Anfang 00912 BSB Seiten Ende 00918 Lizenz DDC-BSB Geo-SW DDC-BSB Sach-SW DDC-BSB Zeit-SW Zeit-SW Geo-SW (GKD) Sachschlagwort (SWD) Personenschlagwort (PND) Fachgebiet OCR-Text Stefan Martens DEUTSCHLAND UND FRANKREICH: KRIEGSENDE UND ERSTE NACHKRIEGSZEIT (1944-1947) Bericht über das deutsch-französische Kolloquium des DHIP in Zusammenarbeit mit dem Institut d'Histoire du Temps Présent, Paris, und dem Komitee der Bundesrepublik Deutschland im Internationalen Komitee für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, in Baden-Baden vom 3.-5. Dezember 1986 In Baden-Baden, dem ehemaligen Sitz der Zentralverwaltung der franzosischen Besatzungs¬ zone, tagte vom 3. bis S.Dezember 1986 ein deutsch-franzosisches Historikerkolloquium. Unter dem Thema »Deutschland und Frankreich: Kriegsende und erste Nachkriegszeit (1944-1947)« hatten das Deutsche Historische Institut Paris und das Institut d'Histoire du Temps Présent in Zusammenarbeit mit dem Komitee der Bundesrepublik Deutschland im Internationalen Komitee fur die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, vertreten durch Profes¬ sor Dr. Klaus-Jurgen Muller, zur Diskussion über die franzosische Besatzungspolitik und das deutsch-franzosische Verhältnis in dieser Phase eines historischen Umbruchs eingeladen. Die Tagung bildete zugleich die Fortsetzung der bereits Ende der siebziger Jahre mit zwei Kolloquien zur Geschichte der deutsch-franzosischen Beziehungen in den dreißiger Jahren erfolgreich begonnenen Veranstaltungsreihe. Im Mittelpunkt der Tagung standen Fragen der franzosischen Besatzungspolitik und der franzosischen Deutschlandpolitik sowie die verschiedenen Ansätze zur Wiederanknupfung »normaler«, durch NS-Zeit, Krieg und Besatzung nachhaltig kompromittierter Beziehungen - oder gar zu einer Versöhnung beider Volker -, schließlich strukturelle Probleme, die das Verhältnis der beiden Lander zueinander auf Dauer und bis zur Gegenwart mitbestimmen. Im Rahmen ihrer kurzen Einfuhrung gingen sowohl Professor François Bédarida fur das Institut d'Histoire du Temps Présent als auch Professor Karl Ferdinand Werner fur das Deutsche Historische Institut Paris auf die anstehenden und z.T. kontroversen Grundpro¬ bleme der Forschung ein, sprachen zugleich aber auch die Hoffnung aus, daß insbesondere nach der im Jahre 1979 erfolgten Liberalisierung der franzosischen Archivgesetzgebung nunmehr nicht nur die notwendigen Voraussetzungen, sondern auch die Gelegenheit geschaf¬ fen seien, einer erneuten Legendenbildung, z.B. hinsichtlich der franzosischen Besatzungs¬ und Deutschlandpolitik, entschieden entgegenzutreten. Unter diesem Aspekt widmete sich die erste Sektion unter der Leitung von Professor Bédarida, Paris, der Endphase des Krieges. Wahrend Hans-Joachim Härder vom Militarge- schichtiiehen Forschungsamt in Freiburg in knappen Zügen die militärischen Operationen in den letzten Monaten des Krieges aus deutscher Sicht nachzeichnete, behandelte François- Georges Dreyfus, Strasbourg, in seinem Beitrag dieselbe Phase aus französischer Sicht. Er ging insofern noch einen Schritt weiter, indem er auf die politischen Ambitionen einging, die hinter dem franzosischen Vormarsch in Deutschland standen. So wurde unter anderem Stuttgart besetzt, obwohl es nach den zuvor getroffenen Vereinbarungen zur spateren amerikanischen Zone gehorte. Erst nachdem die Amerikaner das Saarland an die Franzosen übergeben hatten, wurde die Stadt wieder geräumt. Diese Politik des Faustpfandes war einer der Ansatzpunkte fur Jean-Pierre Rioux, Paris, der auf der Grundlage zeitgenossischer Meinungsumfragen ein Bild der damaligen Selbsteinschatzung der Franzosen, ihrer Politik und den dafür zur Verfugung stehenden Machtmitteln entwarf. Alfred Grosser, Paris, nahm die Problematik hinsichtlich der Zuverlässigkeit derartiger Stimmungsbilder zum Anlaß, Aus der Arbeit des DHI Paris 897 eindringlich auf die Gefahr einer möglichen Überbewertung schriftlicher Quellen hinzuwei¬ sen. Eine Warnung, deren Wert sich übrigens durch Interventionen von Zeitzeugen im gesamten Verlauf der Tagung immer wieder bestätigen sollte. Grosser betonte, daß er zwar große Hoffnungen in die jüngere Historikergeneration setze, diese aber immer wieder dazu auffordere, den Erinnerungen der Beteiligten mehr Gewicht, vor allem aber den damals herrschenden Zeitumständen größere Beachtung zuzugestehen. Die zweite Sektion zum Thema »Deutsche Frage und internationale Politik« nahm unter dem Vorsitz von Professor Klaus-Jürgen Müller, Hamburg, die Vormittagsdiskussion noch einmal auf. Marlis G. Steinert, Genf, berichtete über Volksmeinung und Öffentlichkeit in der französischen Besatzungszone 1945-1947. Die Problematik der französischen Besatzungs¬ politik wurde an diesem Beitrag insofern besonders deutlich, als sich im Verlauf der Diskus¬ sion herausstellte, daß die »Bulletins de renseignements« zwar im Auftrag der Militärregierung angefertigt, trotz ihres z.T. aufschlußreichen Inhalts aber keineswegs immer in die Hände der Besatzungsoffiziere vor Ort gelangt sind, wie einer der anwesenden Zeitzeugen glaubhaft versicherte. Rainer Hudemann, Saarbrücken, wies denn auch in seinem Vortrag darauf hin, daß man bei der Betrachtung der französischen Deutschlandpolitik jener Jahre mit der Regierung in Paris, dem Kontrollrat in Berlin und schließlich der Militärregierung in Baden- Baden gleich drei Ebenen deutlich voneinander unterscheiden müsse. Eine Auffassung, in der er von Henry Rollet, Paris, in dessen Beitrag über die Einschätzung der französischen Haltung durch die drei anderen Alliierten ebenso unterstützt wurde wie von Dominique Magnant, ehemals leitender Offizier in der französischen Besatzungsverwaltung. In Über¬ einstimmung mit anderen ebenfalls anwesenden Zeitzeugen hob Magnant mehrfach hervor, daß man damals auf französischer Seite, nicht zuletzt mangels entsprechender Vorbereitung, bei der täglichen Arbeit häufig auf sich allein gestellt wrar und Entscheidungen folglich nicht einheitlich getroffen werden konnten. Der erste Tag endete mit einem Empfang der Tagungs¬ teilnehmer durch den französischen Generalkonsul in Stuttgart, M.Michel Gastaud, in der Villa Solms, dem französischen Konsulat in Baden-Baden. Am folgenden Morgen stand die Frage des Wiederaufbaus und der wirtschaftlichen Entwicklung im Vordergrund. Unter der Leitung von Jean-Pierre Rioux diskutierten Ludolf Herbst, München, Philippe Ratte, Paris, Wrilli A. Boelcke, Hohenheim, und Raymond Poidevin, Strasbourg, die verschiedenen Fragen der Nachkriegswirtschaft in beiden Ländern, ihre schrittweise Wiedereingliederung in die internationalen Wirtschaftsbeziehungen, die wirtschaftlichen Aspekte der französischen Besatzungspolitik sowie die Ansätze zu einer deutsch-französischen Zusammenarbeit als Grundlage einer europäischen Kooperation. Bei der Diskussion der von Frankreich bis zum Jahre 1947 betriebenen Politik der Ausbeutung des wirtschaftlichen und technischen Potentials seiner Zone kam, wie schon in den vorange¬ gangenen Sektionen, erneut die Erbitterung zur Sprache, die Maßnahmen wie Demontagen und Einsatz der Industriekapazitäten für den Export nach Frankreich damals unter der deutschen Bevölkerung auslösten. Es wurde bei dieser Gelegenheit aber auch betont, daß insbesondere von Apologeten der sogenannten »Stunde Null« dabei häufig der Gesichtspunkt unterschlagen wurde, daß die französische Wirtschaft infolge der vorausgegangenen vierjähri¬ gen deutschen Besatzungsherrschaft ihrerseits erhebliche Verluste erlitten hatte. Andererseits wurde durch den. Beitrag von Raymond Poidevin deutlich, daß diese erste Phase der Abschottung bereits im Frühjahr 1946 allmählich zu Ende ging, nachdem immer klarer geworden war, daß die französische Zone ohne Austausch mit den übrigen Zonen nicht lebensfähig sein würde. Zudem hatte sich bald erwiesen, daß deren Ressourcen ohnehin nicht ausreichten, um die französischen Bedürfnisse zu befriedigen. Um aber andererseits den Zugriff auf die für Frankreich lebenswichtige Ruhrkohle zu sichern, mußte man in der Frage der Besatzungspolitik den beiden anderen westlichen Besatzungsmächten, und hier wiederum vor allem den Amerikanern, entgegenzukommen suchen. Den Abschluß dieser Sektion bildeten die Vorträge von Christian Beutler, Hamburg, und 898 Aus der Arbeit des DHI Paris Daniele Voldman, Paris, die anhand von Planungsskizzen und Dias die unterschiedlichen Konzeptionen, aber auch die gegenseitigen Einflüsse verdeutlichten, die dem Wiederaufbau der zerstörten Städte in Frankreich und in Deutschland zugrundelagen. Der vierte Teil des Kolloquiums widmete sich unter der Leitung von Karl Ferdinand Werner den ersten Schritten zur Wiederannäherung zwischen Franzosen und Deutschen. Heinz Hurten, Eichstätt, untersuchte die Rolle der katholischen Kirche und der christlich¬ demokratischen Parteien (daß die Rolle anderer politischer Formationen und auch der protestantischen Kirche nicht ebenso ausführlich behandelt werden konnte, lag lediglich an der kurzfristigen Absage einiger Referenten). Joseph Rovan, Paris, als Historiker und Zeitzeuge in einer besonderen Situation, berichtete ausführlich über seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Erziehung und der Jugendpolitik in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Den Abschluß bildete ein gehaltreiches Referat von Marieluise Christadler, Duisburg, über den Einfluß französischer Intellektueller im Nachkriegsdeutschland. Das deutsche Interesse an dominierenden Gestalten wie Sartre und Camus, an Philosophie, Literatur und Lebensstil des Existentialismus, die aktive Verbreitung und bereitwillige Rezep¬ tion von moderner französischer Literatur, Film, Theater, bildender Kunst bildeten in diesen Jahren einen wichtigen Anknüpfungspunkt für die Überwindung des bisherigen Antagonis¬ mus und die Schaffung eines künftigen deutsch-französischen Partnerschaftsverhältnisses. Die lebhafte Diskussion, die sich an dieses Referat anschloß, bildete zweifellos einen Höhepunkt der Veranstaltung. Sie gab der Referentin Gelegenheit zum Entwurf einer Reihe von For¬ schungsansätzen, durch die diese fruchtbare Phase deutsch-französischer intellektueller Wechselbeziehungen besser ausgeleuchtet werden könnte. Für den gleichen Abend hatte der Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden zu einem Empfang im Spiegelsaal des Kurhauses gebeten. Den Abschluß des zweiten Tages des Kolloquiums bildete eine Vorführung von Filmdokumenten und Wochenschauen aus der französischen Besatzungszone, zu der Friedrich P. Kahlenberg, leitender Archivdirektor im Bundesarchiv Koblenz, eingeladen hatte. Damit war zugleich die Thematik angesprochen, die am nächsten Vormittag der letzten der insgesamt fünf Sektionen vorbehalten war. Unter dem Vorsitz von René Rémond, Paris, unterstrich in seinem Referat Friedrich P. Kahlenberg noch einmal die Bedeutung der ersten Wochenschauen nach dem Kriege als Quelle für die Geschichte der Besatzungszeit. Er erinnerte zugleich daran, in welchem Maße - unter Übernahme von Stilelementen noch aus der Vorkriegszeit, gerade die dabei verwendete Form der Mischung von Berichterstattung und Unterhaltung für die späteren Filme der fünfziger Jahre prägend geworden ist. Zum gleichen Themenkomplex, »Das Bild vom Anderen«, doch diesmal eher im übertragenen Sinn, analysierte Hellmuth Auerbach die Beiträge französi¬ scher Germanisten und Deutschlandexperten zur Frage »Que faire de l'Allemagne?«. Madame Renée Bédarida sprach anschließend über ihre eigenen ersten Eindrücke und Erfahrungen in Deutschland. Ihre damaligen Aufzeichnungen, besonders aus Berlin, aus denen sie einzelne Passagen zitierte, ließen ein wenig das Klima spüren, das in Deutschland unmittelbar nach Ende des Krieges herrschte. Welche Veränderungen in der Zwischenzeit vorgegangen sind, deutete der abschließende - aus Termingründen des Referenten vom ersten auf den letzten Tag verlegte - Vortrag von Klaus Hänsch, Düsseldorf/Strasbourg, an, der aus der Sicht eines Europaparlamentariers das Thema »Französische Außenpolitik und deutsche Frage: Nach¬ kriegszeit und politische Kontinuität« behandelte. Sein Beitrag machte einerseits noch einmal deutlich, daß trotz der Fortschritte in den deutsch-französischen Beziehungen die Bemühun¬ gen um ihren weiteren, steten Ausbau mit dem Ziel einer noch engeren Zusammenarbeit unvermindert fortgesetzt werden müssen, ließ andererseits aber auch deutlich werden, welche unerhörte Persistenz bestimmte Stereotypen und Klischeevorstellungen in der gegenseitigen politischen Wahrnehmung (Rapallo-Komplex, Neutralitätsängste) selbst unter gewandelten politischen Rahmenbedingungen besitzen. In seiner Bilanz zum Tagungsvcrlauf hob René Rémond hervor, daß er die bisherigen Aus der Arbeit des DHI Paris 899 Ergebnisse der Forschung zwar insgesamt bestätigt gefunden habe. Dennoch hatten die hier z.T. erstmals präsentierten Detailstudien gezeigt, daß einige der bisher durchaus gangigen Ansätze fur die Beurteilung der franzosischen Besatzungspolitik zumindest modifiziert werden müssen. Dies sei nicht zuletzt auch ein Verdienst der Diskussion zwischen Histori¬ kern beider Nationen auf der einen und den verschiedenen Zeitzeugen auf der anderen Seite. Unter diesem Aspekt sei zu wünschen, daß diese Form der gemeinsamen Tagungen, die in gelöster Atmosphäre Gelegenheit zur offenen Aussprache geben, weiterhin fortgesetzt u erden mögen. Programm des Kolloquiums Mittwoch, 3. Dezember 1986 9h00 Eröffnung durch Prof. François Bedarida, Directeur de l'Institut d'Histoire du Temps Présent, Pans, Prof. Karl Ferdinand Werner, Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris 9h30 1. Sitzung: Die Endphase des Krieges unter der Leitung von François Bedarida, Direktor des Instituts d'Histoire du Temps Présent, Pans François-Georges Dreyfus (Strasbourg): »Les dernières opérations militaires du côte français: en quoi engagent-elles l'avenir*« Hans-Joachim Härder (Freiburg). »Militärische Operationen in der Endphase des Krieges: die deutsche Sicht*. Jean-Pierre Rioux (Paris). »La France: l'ambition et ses mo\ens«. Diskussionsbeitrag von Alfred Grosser, Paris 14h30 2. Sitzung: Deutsche Frage und internationale Politik unter der Leitung von Professor Dr. Klaus-Jurgen Muller, Universität Hamburg Marlis Steinert (Genf): »Zwischen gestern und morgen: Volksmeinung und Öffentlichkeit in der franzosischen Besatzungszone 1945-1947 im Spiegel franzosischer Quellen* Rainer Hudemann (Saarbrücken). »Frankreich und der Kontrollrat 1945-1947« Henry Rollet (Pans): »L'intervention de la France dans la question allemande vue par les trois autres Grands«. 18h00 Empfang der Tagungsteilnehmer durch den franzosischen Generalkonsul, M Michel G\st*ld, in den Räumen des franzosischen Konsulats Donnerstag, 4. Dezember 19S6 9h00 3. Sitzung: Wiederaufbau und wirtschaftliche Entwicklung unter der Leitung von Jean-Pierre Rioux, Institut d'Histoire du Temps Présent, Pans Ludolf Herbst (München). »Von der Bewirtschaftung zur sozialen Marktwirtschaft«. Philippe Ratte (Pans): »L'Allemagne et la recherche de respectabilité économique« Willi A. Boelcke (Hohenheim) »Industrie und Technologie in der franzosischen Besatzungs¬ zone« Ravmond Poidevin (Strasbourg). »La I rance et le problème du relèvement économique de l'Allemagne en 1947«. Christian Bfutier (Hamburg). »Aufbau oder Wiederaufbau: Zur ArchitckturJiskussion 1945-1947«. Diskussionsbcitrag von Daniele Voidm\n (Paris) zum \\ icdcraufbau französischer Städte 14h30 4 Sitzung Erste Schritte zur Wiederannäherung unter der Leitung von Professor Karl Icrdinand \\ frnfr, Direktor des Deutschen Histonsjicn Instituts, Paris Heinz HuRTrN (I ichstatt) »Aussöhnung zwischen Iianzoscn und Deutschen: die Rolle dci Katholischen Kirche und der chnsthchdcmokratischen Parteien« 900 Aus der Arbeit des DHI Paris Joseph Rovan (Pans) »La politique de la jeunesse et de l'éducation populaire« Maneluise Christadler (Duisburg) »Einfluß franzosischer Intellektueller im Nachknegs- deutschland« 18h30 Empfang durch den Oberburgermeister der Stadt Baden Baden, Dr Walter Carlein, im Spiegeisaal des Kurhauses 20h3Q Vorführung von Filmdokumenten und Wochenschauen aus der franzosischen Besatzungszone (1946-1949) durch Friedrich P Kahlenberg, Koblenz Freitag, 5 Dezember 1986 9h00 5 Sitzung Das Bild vom Andern unter der Leitung von Rene Remond (Professeur a 1 Universite de PansX, Nanterre) Hellmuth Auerbach (München) »Que faire de 1 Allemagne^ Diskussionsbeitrage franzosischer Deutschlandexperten 1944-1950« Friedrich P Kahlenberg (Koblenz) »Blick in die Welt Dokumentarfilme aus der franzosischen Besatzungszone in Deutschland« Klaus Hansch, MdEP (Dusseldorf/Strasbourg) »Franzosische Außenpolitik und deutsche Frage Nachkriegszeit und politische Kontinuität« Diskussionsbeitrage von Paul Falkenburger, Dominique Magnant souie von Renee Bedar ida, (Paris) über die franzosische Präsenz in Berlin Zusammenfassung Rene Remond (Pans) »Continuité, rupture ou nouveauté la place de ces années dans 1 histoire generale des relations entre la France et l'Allemagne« Teilnehmer des Kolloquiums Hellmuth Auerbach, Institut fur Zeitgeschichte, München François Bedarida, Directeur de l'Institut d'Histoire du Temps Présent, Pans Renee Bedarida, ancien officier au Conseil de Contrôle interallié a Berlin, Pans Prof Dr Christian Beutler, Hochschule fur Bildende Künste, Hamburg Prof Dr Willi A Boelcke, Universität Hohenheim François Bondy, Schweizer Monatshefte, Zurich Colonel Jean Philippe Braun, Forces Françaises en Allemagne, Baden-Baden MinR Dr Heinz Buchler, Bundesministerium des Innern, Bonn Gerald Chaix, Mission Historique Française en Allemagne, Gottingen Prof Dr Maneluise Christadler, Universität Duisburg Jean-Louis Cohen, Professeur a l'Ecole d'Architecture Pans-Villemin, Pans François-Georges Dreyfus, Directeur de l'Institut des Hautes Etudes Européennes de l'Université de Strasbourg Paul Falkenburger, Ancien officier aux Affaires culturelles dans la zone d'occupation française, Vaucresson Jean-Marie Flonneau, Institut d'FIistoire du Temps Présent, Pans/Orleans Dr Beate Godde-Baumanns, Duisburg Alfred Grosser, Institut d'Etudes Politiques, Pans Wolfgang Haack, Deutsches Historisches Institut, Pans Dr Klaus Hansch, MdEP, Dusseldorf/Straßburg Oberstleutnant Dr Flans Joachim Härder, Militargeschichthches Forschungsamt, Frciburg Dr Ludolf Herbst, Institut fur Zeitgeschichte, München Prof Dr Rainer Hudemann, Universität des Saarlandes, Saarbrücken Prof Dr Heinz FIurten, Katholische Universität Lichstatt Jean-Baptiste Joly, Institut français de Stuttgart Aus der Arbeit des DHÏ Paris 901 Prof. Dr. Friedrich Kahlenberg, Leitender Archivdirektor am Bundesarchiv, Koblenz Martina Kessel, München Dr. Konrad Koppe, Baden-Baden Dominique Kratz, Karlsruhe Prof. Dr. Peter Krüger, Universität Marburg Alain Lattard, Université de Paris XIII Marie-France Ludmann-Obier, Chargée de recherche C.N.R.S., Strasbourg Dominique Magnant, Ancien officier de la première Armée française, Président des fonction¬ naires résistants dans la zone d'occupation française, Sceaux Dr. Klaus Manfrass, Deutsches Historisches Institut Paris Margaretha Martaguet, Deutsches Historisches Institut Paris Dr. Stefan Martens, Deutsches Historisches Institut Paris Birgit Martens-Schöne, Boulogne-Billancourt M. Michel Mazzoni, Consul de France, Baden-Baden Commandant Dominique Müller, Forces Françaises en Allemagne, Baden-Baden Prof. Dr. Klaus-Jürgen Müller, Universität der Bundeswehr, Hamburg Jacques Nobecourt, Le Monde, Paris Raymond Poidevin, Directeur du Centre d'Etudes Germaniques de l'Université de Stras¬ bourg III Marianne Ranson, Institut d'Histoire du Temps Présent, Paris Philippe Ratte, Université de Lille III René Rémond, Professeur à l'Université de Paris X-Nanterre Alain Richard, Conseiller culturel à l'Ambassade de France, Bonn Jean-Pierre Rioux, Institut d'Histoire du Temps Présent, Paris Henry Rollet, Consul général de France, La Celle-Saint-Cloud Jacques Rosen, Institut français d'Architecture, Paris Richard Frhr. von Rosen, Baden-Baden Valerie von Rosen, Paris Joseph Rovan, Bureau International de Liaison et de Documentation, Paris Marlis G. Steinert, Institut Universitaire de Hautes Etudes Internationales, Genf Daniele Voldman, Institut d'Histoire du Temps Présent, Paris Prof. Dr. Karl Ferdinand Werner, Direktor des Deutschen Historischen Instituts, Paris Abstract

