C. Coester, B. Klesmann, M. Vajda: Adel im Wandel (16.–20. Jahrhundert)
Die historische Adelsforschung hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ihr methodisches und thematisches Potential umfassend erweitert. Nicht nur die chronologische Ausdehnung des Interesses bis in die jüngste Vergangenheit, die Bereicherung durch verschiedene Ansätze europäischer Vergleichsperspektiven, sondern auch die konzeptionelle Vielfalt verfassungs-, sozial- und kulturgeschichtlicher Fragestellungen machen das Forschungsfeld zu einem der lebendigsten und innovativsten der aktuellen Geschichtswissenschaft. Aus diesem Grund war der 5. Sommerkurs des DHI Paris, aus dem die hier veröffentlichten Beiträge hervorgegangen sind, der Geschichte des europäischen Adels gewidmet.
Organisiert wurde der Sommerkurs »Adel im Wandel«, an dem 20 Nachwuchswissenschaftler aus Europa und Nordamerika teilnahmen, vom DHI Paris (Gudrun Gersmann, Rainer Babel, Christiane Coester, Bernd Klesmann) in Zusammenarbeit mit dem Centre de recherches sur l ’histoire de l ’Europe centrale der Universität Paris IV-Sorbonne (Olivier Chaline, Marie-Françoise Vajda) und mit finanzieller Unterstützung der Deutsch-Französischen Hochschule. Als Kommentatoren konnten Walter Demel, Leonhard Horowski und Monika Wienfort gewonnen werden. Die meisten der im Rahmen des Sommerkurses vorgestellten Projekte sind im Folgenden versammelt; auf einige der Beiträge, die nicht in die Publikation aufgenommen werden konnten, wird in den einleitenden Texten der Kommentatoren verwiesen.
Herausgeber:Christiane Coester
Deutsches Historisches Institut Paris
ccoester@dhi-paris.fr
Bernd Klesmann
Deutsches Historisches Institut Paris
bklesmann@dhi-paris.fr
Marie-Françoise
Vajda
Université Paris-Sorbonne/ Paris IV – Centre d ’histoire
de l ’Europe
centrale
marie-francoise.vajda@paris-sorbonne.fr
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